Runter vom Sofa…

lautete heute unser Motto. Nach etlichen grauen Tagen, heute endlich blauer Himmel und Sonnenschein. Eigentlich wollten wir dem Fichtelberg, der höchsten Erhebung Sachsens, einen Besuch abstatten, aber tausende Menschen aus ganz Deutschland und Tschechien hatten die gleiche Idee. Deshalb zeigen wir euch den Berg nur aus einigen Kilometern Entfernung.

Wir fuhren weiter Richtung Norden und begegneten unterwegs der Fichtelbergbahn. Eine Fahrt mit dieser Bahn steht 2020 auch endlich auf dem Programm, möglichst durch eine verschneite Landschaft.

Der Bärenstein lag auf unserem weiteren Weg, deshalb ging es hoch auf den Gipfel (898m ü NHN). Die Berggaststätte ist leider geschlossen weil sich kein Pächter findet, die Aussicht vom Berg aber immer wieder schön. Auch ein paar Zentimeter Schnee liegen schon.

Stimmts? Bärbel hat ein Auge für die schönen Details.

Am Fuße des Bärensteins die Talsperre Cranzahl.

Man hat schon sehr viel Wasser abgelassen um auf die Schneeschmelze vorbereitet zu sein.

Am Ende unseres Ausfluges nochmal ein Blick auf den Bärenstein, diesmal vom Damm der Talsperre aus.

Nun ist aber wirklich Schluss für dieses Jahr.
Wir wünschen allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2020 viel Glück und Gesundheit.

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende…

Wir haben einen Umzug bewältigt und eine neue Wohnung bezogen. Bärbel einen neuen Job angetreten und einen runden Geburtstag gefeiert. Thomas die Rente mit 63 festgemacht und einen OP-Termin für sein linkes Knie erhalten. Außerdem haben wir einen schönen Urlaub an der Ostsee verlebt.
Deshalb möchten wir uns bei allen Lesern bedanken, die uns auf diesem Weg begleitet und vielleicht ein wenig mitgefiebert haben.

Die Adventszeit

hat es in sich. Den Weihnachtsmarkt haben wir gut überstanden. Nun kommt auf Arbeit ein Termin nach dem anderen. Unser Chef möchte immer Fotos von unseren Aktivitäten mit unseren Gästen. Er ist ein Facebookfreund… Ich bin zwar nicht dabei, aber unsere Artikel kann ich trotzdem lesen. Die meisten stammen eh von mir. Thomas meinte schon “du schreibst nur noch für den Chef, aber hier muß ich das tun”… er hat ja Recht.
In kurzen Bildern kann ich euch unsere Höhepunkte in der Tagespflege zeigen.
Zum 1. Advent wurde Stollen gebacken, mit den Kindern der Kita Plätzchen ausgestochen und im Ort die große Pyramide feierlich angeschoben.



Vor 2 Wochen haben wir ein großes Aquarium bekommen. Unsere Gäste sind begeistert und sitzen oft davor und beobachten die Fische.

Vergangenen Dienstag folgte die große Weihnachtsfeier. Dazu waren natürlich auch die Angehörigen eingeladen. Ein Programm der Kinder vom Karnevalsverein, ein Streichtrio mit weihnachtlichen Weisen und natürlich der Besuch des Weihnachtsmannes waren Höhepunkte des Tages. So manch ein Gast hatte für den Weihnachtsmann einen flotten Spruch parat und es wurde viel gelacht.






Am letzten Tag haben wir mit unseren Gästen ein weihnachtliches Essen gekocht. Viele können zu Hause nicht mehr backen und kochen und tun dies bei uns deshalb sehr gern. Egal ob Zwiebeln schneiden oder Kartoffeln schälen alles macht in der Gemeinschaft viel Spaß. Also gab es bei uns als Vorspeise eine Maronensuppe danach echte grüne Klöße, Rotkohl und Entenkeule und ein Dessert…. hmmm das war echt lecker.


Nun werden wir den Montag und Dienstag etwas ruhiger angehen und danach habe ich bis ins neue Jahr frei.

Das erste Mal

erleben wir den schwarzenberger Weihnachtsmarkt direkt vor unserer Haustür.

Das Bergmusikkorps “Frisch Glück” aus Annaberg-Buchholz/Frohnau eröffnete am Freitag Abend das bunte Treiben in der Altstadt.

Auch die Crandorfer Musikanten sind immer gern gesehene Gäste.

Erzgebirgische Volkskunst kann man an jeder Ecke kaufen. Nicht ganz billig, aber chinesische Plagiate sucht man hier vergeblich.

Einen Schwibbogen mit dem Turm auf dem wir geheiratet haben besitzen wir noch nicht. Mal sehen, vielleicht im nächsten Jahr.

Wie immer sehr beliebt, das Kinderkarussell am Meißner Glockenspiel, natürlich kostenlos.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist wie in jedem Jahr das Schloß, bzw. der Schloßhof mit seinem mittelalterlichen Markt.

An den Figuren entlang der Bahnhofstrasse, vermutlich der steilsten Bahnhofstrasse der Welt, müssen wir nicht mehr vorbei. Wenn es früher ruhig in der alten Wohnung war, haben wir den Schmied immer hämmern hören können.

Das war der diesjährige Rundgang über den schwarzenberger Weihnachtsmarkt. Den Höhepunkt, die große Bergparade, müssen wir aber leider ausfallen lassen. Am Samstag geht’s nach Halle zu Thomas großer Schwester.

Lus giehts…

hochdeutsch “es geht los”, das heißt, die Adventszeit beginnt. Traditionell am Vorabend des ersten Advent findet in der schwarzenberger Vorstadt der “Weihnachtsdrahsch” statt (Drahsch = Aufregung). Ein kleiner Weihnachtsmarkt zur Einstimmung auf die Adventszeit. Hier haben wir vor genau einem Jahr unsere Wohnung angeboten bekommen. Grund genug, am Nachmittag den Hausverwalter mit Gattin zu Kaffee und Stollen einzuladen.

Das Mundartduo “Fei” aus Sosa.

Auch unsere Fenster sind schon beleuchtet (oben).

Blick aus unserer Straße zum Markt.

Die Pyramide, mittlerweile 85 Jahre alt, wurde gestern ebenfalls “angeschoben”. Das Foto ist aber aus dem vergangenen Jahr, Schnee liegt noch keiner.

Zum Schluß noch ein Foto von Kirche und Schloß, wie immer schön in Szene gesetzt.

Während Bärbel bereits seit Vormittag arbeiten darf (Tag der offenen Tür in der Tagespflege) werde ich mich in wenigen Minuten dorthin auf den Weg machen, um pünklich 16 Uhr die Pöhlaer Pyramide mit anzuschieben.

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