Tagespflege- ambulanter Dienst

Seit Anfang 2005 bin ich im ambulanten Dienst tätig. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche und auch teils sehr anstrengende Arbeit. Nun hatte ich vergangenes Jahr in die Tagespflege gewechselt, um mein Rücken etwas zu entlasten… der will leider nicht mehr so wie ich…
Anfang Februar kam die Anfrage ob ich einige Tage im ambulanten Dienst aushelfen könnte, da dort sehr viele Überstunden angefallen waren und meist nicht absetzbar waren. Also meine Antwort… klar mach ich doch… kenne mich ja noch gut aus.
Und was war dann????? Corona kam und machte alles anders. Die Zeit schlich dahin und ich war noch immer im ambulanten Dienst.
Seit dem 01.07. bin ich nun wieder in der Tagespflege. Etwas Eingewöhnung ist doch nötig, da in Coronazeiten vieles anders läuft.
Gestern haben meine Kollegin und ich ein Dankeschön vom ambulanten Dienst erhalten …. wir haben uns beide sehr gefreut… Dankeeeeee

Die Talsperre Sosa

trägt bis heute den Namen “Talsperre des Friedens”.

Sie wurde 1949-1952 von Arbeitern, Ingenieuren und vielen freiwilligen Helfern und Polizisten erbaut. Sie galt als zentrales Jugendobjekt der FDJ. Am 19. Dezember 1951 wurde der Staubetrieb aufgenommen und durch den Ministerpräsidenten Otto Grotewohl eingeweiht. Diese Talsperre dient der Vorbeugung von Hochwasser und der Trinkwasserversorgung des Gebietes Aue- Schwarzenberg. Seit September 2017 ist die Staumauer begehbar und ein Rundweg von 6 km Länge ist ausgeschildert.

Man hat hier eine schöne Sicht über die Talsperre und kann im Hintergrund sogar den entfernten Auersberg bei Johanngeorgenstadt sehen.

Durch das schöne Wetter war auch allerlei Getier zu sehen…. Ich mußte überall Bienchen, Käferchen, Blüten und sogar Pilze fotografieren.

Thomas war etwas genervt und zog so langsam von dannen…hihihi…

Noch ein kurzer Blick Richtung Sosa und es ging nach Hause.

Holzkunst

stand am Mittwoch auf unserem Programm. Nein, diesmal keine Nussknacker oder Räuchermännchen, sondern Holzkunst mit der Kettensäge gefertigt.
In der Nähe von Dorfchemnitz im Osterzgebirge befindet sich der Ortsteil Blockhausen. Blockhausen deshalb, weil es hier nur Blockhäuser und jede Menge geschnitzte Dinge gibt.
Der Kettensägenkünstler Andreas Martin hat sich dieses Paradies geschaffen und jeder kann die Kunst von ihm und seiner Kollegen aus aller Welt bewundern. Da alle Besucher gebeten werden nicht bis zu ihm auf den Hof zu fahren, sondern den Parkplatz abseits zu benutzen, haben wir trotz Knieprothesen erstmal einen schönen Spaziergang durch den Wald gemacht. Auch da gab es schon Einiges zu sehen.

Nach einer halben Stunde Wanderung kamen wir in Blockhausen an und niemand verlangte Eintritt!

Jetzt gab es erstmal eine Stärkung in Form von Wiener Würstchen und einem Radler.


Bärbel hat alle Hände voll zu tun.


Ein uriger “Verpflegungsplatz”.

Nachdem wir uns gestärkt hatten begann die Besichtigung der Kunstwerke. Ohne viel Worte eine kleine Auswahl.


Solche Bänke gibt es hier einige.


Bergleute dürfen natürlich nicht fehlen.


Auch Bienen gibt es hier jede Menge.


…und Honigdiebe auch…


ohne Worte…


die Sternzeichen…


Den Krebs (unser Sternzeichen) zeigen wir lieber nicht.


Tod…


…und Teufel


Mord und Totschlag…


…und auch Aliens waren anwesend.

Zufrieden und voll neuer Eindrücke traten wir den halbstündigen Rückweg an. Ein Ausflug der sich wirklich gelohnt hat.

Kleiner Ausflug

Einen kleinen Ausflug ins Ergebirge unternahmen wir vor einigen Tagen. Nicht wirklich, sondern ins Heimateck Waschleithe. Diese Anlage besteht seit 1961 und ist immer einen Besuch wert. Alle “Bauwerke”, wie auch die gesamte Anlage sind in einem schönen, gepflegten Zustand und nur 5 km von Schwarzenberg entfernt. Hier nun einige Impressionen des “Heimateck”. Natürlich beginnen wir mit unserem Schloß, sowie Kirche und Schrägaufzug. Rechts unten sieht man übrigens den Tunnel der ehemaligen Bahnstrecke nach Johanngeorgenstadt.

Das Hotel “Ratskeller” steht auf dem Markt in Schwarzenberg, nur 3 Minuten von unserer Wohnung entfernt.

In Antonsthal befindet sich das Museum “Silberwäsche”. In Diesem wird anschaulich gezeigt, wie früher die Aufbereitung des Erzes vonstatten ging. Gleich dahinter ist das Freibad, welches wir im vergangenen Jahr besuchten.

Der zweithöchste Berg Sachsens, den wir auch schon mehrfach “in Echt” besuchten, ist der 1018 m hohe Auersberg.
Auf ihm befinden sich Berggasthof und Hotel, sowie der bereits 1860 errichtete Aussichtsturm.

Der “Frohnauer Hammer” nahe Annaberg-Buchholz, Bestandteil der Welterbe-Montanregion Erzgebirge.

Schloß Augustusburg, ehemaliges Jagdschloß der sächsischen Kurfürsten.

Burg Scharfenstein, eng verbunden mit dem Wildschütz und Schmuggler Karl Stülpner.

Das Kloster Grünhain, eine Zisterzienserabtei, leider nur noch als Ruine vorhanden.

Schloß Schlettau, wichtiges Baudenkmal an der alten Salzstrasse mit schönem Park.

Nur wenige Hundert Meter vom Heimateck entfernt befindet sich das Eiscafé “Eiswürfel”. Endlich wieder einen schönen Eisbecher nach der Zeit der geschlossenen Gaststätten genießen.

Freie Woche !!!

In der Wohnung wurden kleine Dinge erledigt und wir haben wieder Spaziergänge unternommen.
Diesmal ging es nach Geyer in die Binge.
Der Bergbau wurde in den Jahren 1395 bis 1400 erstmals urkundlich erwähnt. Hier wurde hauptsächlich Zinn gefördert, aber auch Silber, Kupfer und weitere Erze.
1935 wurde die Binge unter Naturschutz gestellt. 1994 errichtete die Stadt das Huthaus. Es dient dem Erzgebirgsverein als Domizil.

Zwischen dem Huthaus und der Binge stehen seit ca. 2018 große Schnitzfiguren mit Sitzmöglichkeiten. Hier kann man zwischen Herrn Adam Ries, Hieronymus Lotter und einigen Bergknappen sitzen und die Sonne genießen.

Seit vergangener Woche sind nun auch endlich die Tierparks und Zoo´s wieder geöffnet. Also ging es nach Aue in den “Zoo der Minis”.
Einige Tiere hatten in der Zeit Junge bakommen und es wurde auch viel neu gestaltet. Es war wie immer ein kleiner Höhepunkt für uns.

Wie immer…. zuviele Tierfotos… lach, ich kann mich nie so richtig entscheiden. Mal sehen, welcher Zoo der nächste wird.

Lange Zeit

hat man von uns nichts lesen können. Das Wort “Corona” und die damit verbundenen Einschränkungen betreffen alle Menschen und man macht das Beste daraus.
Ich habe nun 6 Wochen ambulanten Dienst mit anschließender Kindernotbetreuung hinter mir. Ich merke wieder einmal das ich älter werde. Die Ängste um die Kiddis sind entschieden ausgeprägter als vor einigen Jahren… na und die Knochen auch nicht mehr die Besten. Aber wir hatten sehr viel Spaß und den Kindern hat es gut gefallen. Ab heute gehen sie in die Kita zur Notbetreuung, da diese etwas gelockert wurde. Allen Kindern wünsche ich alles Gute.

Mit Thomas gehe ich oft spazieren, da das Bein Bewegung braucht. Die Reha fehlt schon etwas. Die Umgebung von Schwarzenberg haben wir unsicher gemacht. Am Schloßwald ist eine kleine Ausstellung von Norbert Frank zum Thema “Augensteine” zu sehen.


Vor einigen Jahren war ich mit Blechi schon dort, aber bis heute sind einige Werke dazugekommen und wir waren sehr angetan von dieser Kunst.

Ist das Wetter warm und die Sonne meint es gut mit uns ist eine Thermoskanne mit Kaffee immer dabei. Wir waren am Greifenbachstauweiher zwischen Geyer und Ehrenfriedersdorf und haben die Seele baumeln lassen.
Diese Talsperre ist eine der ältesten in Deutschland. 1396 wurde erstmals das Wasser gestaut. Im 15.JH. war das Fassungsvermögen ca 60.000 Kubikmeter. Heute können es durchaus ca 634.000 Kubikmeter sein. Der Stauweiher ist seit den Siebziger Jahren ein Erholungsgebiet mit Bungalows und Campinggelegenheiten.

Nun habe ich eine Woche frei und wir werden liegengebliebene Dinge erledigen. Wir wünschen allen eine gute und gesunde Zeit.

Ostern 2020

ist nun schon wieder Geschichte und Bärbel hat der Arbeitsalltag eingeholt. Und ich beginne heute die dritte Woche meines (Un)Ruhestandes.
Das Rachermannel ist eine schöne Idee meiner ehemaligen Arbeitskollegen. Der Rentenbescheid stimmt aber leider nicht ganz…

Gefehlt hat uns in diesem Jahr der Ostermarkt, welcher normalerweise am Ostersonntag und -Montag stattfindet. Aber wenigstens konnten wir am Sonntag erstmalig den Grill anheizen.

Da wir ja unser Wohnumfeld nicht verlassen sollen und mein Bein auch noch keine größeren Wanderungen zulässt, haben wir in den vergangenen Tagen in Schwarzenberg und Umgebung “jeden Stein umgedreht”.

Schloß und Kirche heute mal aus einer anderen Perspektive.

Die Waldbühne, von den Einheimischen nur Feierstätte genannt. Zweitgrößte Freilichtbühne Deutschlands (15000 Plätze).

Die Sprungschanze in Pöhla, Schanzenrekord immerhin knapp 70 m.

Das Pumpspeicherkraftwerk Markersbach, Zweitgrößtes in Deutschland und in Zeiten von Wind- und Solarenergie wichtiger denn je.

Das Schloß Schlettau, gelegen zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz.

Zum Glück findet der Stassenverkauf von Eis statt, also Pause mit Blick durch die untere Schloßstrasse zur Kirche.

Damit für heute genug vom “bunten Durcheinander”. Bleibt schön gesund wünschen Bärbel und Thomas.

Das Leben geht weiter…

Obwohl die CORONA-Krise unser derzeitiges Leben fest im Griff hat, gibt es doch noch andere Themen, über die es lohnt zu berichten.
Einen Tag nach meiner Operation war Jens Weißflog zu Gast in der Tagespflege in Pöhla. Gerade noch rechtzeitig, bevor alle Veranstaltungen abgeblasen wurden. Wer es nicht weiß, Jens Weißflog gewann im Skispringen 3 mal Gold bei olympischen Spielen, holte 2 Weltmeistertitel und gewann 4 mal die Vierschanzentournee. Da er aus Pöhla stammt, hat er die Einladung gern angenommen und sein neues Buch “Geschichten meines Lebens” vorgestellt. Gern wäre ich auch dabeigewesen, aber einen Tag nach einer derartigen OP…?

Aber er hat nicht etwa nur aus seinem Buch vorgelesen, nein, er hat 2 Stunden frei gesprochen und aus seinem Leben erzählt, fleißig Autogramme gegeben und mit den Mädels der Tagespflege posiert.

Eine weitere Sache ist an dieser Stelle erwähnenswert. Während viele Mütter (und auch Väter) zu Hause sind und auf ihre Sprösslinge aufpassen, weil Kitas und Schulen “dicht” sind, hat der Pflegedienst den Spieß umgedreht und die Kinder zu sich geholt. Streng abgeschirmt von den alten Leuten, werden jetzt einige Kinder ganztägig betreut und auch mit Mittagessen versorgt. Und so wurde aus einem Büroraum kurzerhand ein Spielzimmer mit Schlafmöglichkeiten.

Aber draussen ist es doch am schönsten, besonders die Pöhlaer Sprungschanzen üben magische Anziehungskräfte aus. Hier legte auch Jens Weißflog das Fundament seiner späteren Erfolge.

Und ein schönes Bild zum Schluß… Zwillinge

Bleibt alle schön gesund und macht aus Ostern das Beste.

Das Erzgebirge zeigt Flagge.

Licht hat im Erzgebirge traditionell eine ganz besondere Bedeutung. Die Bergmänner sehnten nach ihren langen Schichten unter Tage dem Licht entgegen.
Jetzt In diesen schweren Zeiten der Corona-Krise wurde nun hier der Aufruf gestartet, wieder einen Schwibbogen oder eine Kerze als Zeichen der Hoffnung ins Fenster zu stellen.
Und natürlich hat das auch Bärbel getan, gleich nachdem sie vom Krankenbesuch in Zschopau wieder zu Hause war.

Wir möchten damit der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass das Virus bald besiegt wird und wieder so etwas wie Normalität in den Alltag einziehen möge.
Und das ALLEN bewust wird, wie verletzlich die Menschheit auch ohne Krieg ist.

Ich habe in der Zwischenzeit das Krankenhaus verlassen und möchte mich bei allen Lesern für die Genesungswünsche bedanken.
Mit dem neuen Knie bin ich zufrieden, nur ein mäßiger Ruheschmerz macht mir nachts zu schaffen. Einziger Wermutstropfen: man hat bei den Untersuchungen Diabetes festgestellt.
Jetzt habe ich täglich einige Tabletten mehr zu schlucken, brauche aber nicht spritzen.

Seid alle recht herzlich gegrüßt von Bärbel und Thomas.
Bleibt bitte gesund!

Die OP

ist gut velaufen. Vergangene Woche war ich 2x bei Thomas zu Besuch. Am Samstag war seine Schwester noch mit und er konnte schon mit den Stöcken mit uns in die Cafeteria.

Heute wollte ich wieder nach Zschopau….. aber leider kam gegen 8.45 Uhr die Nachricht, das keine Besucher rein dürfen…..sch….. ich weiß, das sagt man nicht…. ist aber so.
Nun dürfen wir schreiben und hoffen, das er bald nach Hause kann… wenn sie entlassen…grrrr
Auf Arbeit war heute ebenfalls der Teufel los… aber bestimmt bei vielen anderen ebenso.
Unser Ambulanter Dienst mußte einen Notfallplan erstellen, falls einer geschlossen wird wegen dieser Krankheit. Andere Dienste müßten das übernehmen und müssen ja Bescheid wissen über die Patienten….
Achjaaa… ich bin derzeit fast nur im Ambulanten Dienst…. jede Hand wird gebraucht… leider…. nun hoffen wir auf eine hoffentlich bald ruhigere Zeit und das alles gut überstanden wird… die Omis und Opis sind besonders gefährdet…. passt auf alle gut auf.

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