Vor einer Woche

kam meine neue Nähmaschine an. Ein wunderbares Teil, nur 6 kg schwer und mit 18 verschiedenen Programmen. Das bedeutet das ich viel lernen muß.

Meine alte Nähmaschine (noch von Oma) war zu DDR Zeiten auf elektrisch umgebaut worden und hatte ein Gewicht von ca. 20 kg. Beim Umzug habe ich mich schweren Herzens von ihr getrennt. So ein schweres Teil hält heutzutage kaum eine Tischkante aus….
In den vergangenen Tagen hatte ich allein Urlaub und somit mit kleinen Näharbeiten begonnen.
Für unsere Gäste in der Tagespflege gibt es sehr schöne Relaxsessel zum Ruhen. Nun wurde aber von einigen bemerkt, das die Decken nur zum zudecken der Beine reichen. Also habe ich Füllkissen gekauft und aus Thomas seiner nicht mehr benutzten Bettwäsche Bezüge genäht. Man soll nie alles wegwerfen… ;-)

Nun sind es inzwischen 12 Stück geworden. Die älteren Herrschaften freuten sich und wollen jeden Tag ein anderes ausprobieren.

Lehrgeld…

Obwohl wir täglich mit dem Computer zu tun haben, ist “Smart Home” bislang ein Reizwort für uns gewesen. Nun haben wir uns gedacht, die Heizkörperthermostate und Schaltsteckdosen der Weihnachtsbeleuchtung durch solche Geräte zu ersetzen. Gestern Nachmittag dann die Ernüchterung. Die Thermostate “FRITZ!DECT” werden von unserer betagten Fritzbox nicht unterstützt.

Also steht jetzt eine neue Fritzbox auf dem Wunschzettel.
Noch komplizierter ist die Sache mit den “Homematic” Schaltsteckdosen. Wir wussten nämlich nicht, dass zu deren Betrieb noch ein sogenannter “Access Point” notwendig ist.

Wir werden die Steckdosen deshalb zurückschicken und welche von “FRITZ” bestellen. Man sollte sich auf ein System einigen. Am nächsten Wochenende folgt dann des Dramas zweiter Akt… mit Erfolg hoffentlich…
Aber die “ALEXA” kommt uns nicht ins Haus!

Bei schönstem Herbstwetter

unternahmen wir kürzlich einen Ausflug ins Osterzgebirge. Erstes Ziel war die kleine Gemeinde Cämmerswalde. Was gibt es da zu sehen? Flugzeuge natürlich. Schon seit 1973 steht hier eine IL-14 der DDR-Fluggesellschaft “Interflug”. Später kam ein Abfangjäger MIG-21 und ein Hubschrauber MI-2 dazu. Die IL-14 kann man auch besichtigen, die MIG hingegen ist mir aus meiner Armeezeit noch gut bekannt, habe ich doch zigmal in einer solchen “Kiste” gesessen. Nein, nicht als Pilot… als Mechaniker.


So sieht Sitzkomfort aus…

Weiter ging es zur Talsperre Rauschenbach. Es ist eine Trinkwassertalsperre, die auch zur Versorgung der Städte Chemnitz, Freiberg und Dresden beiträgt. Natürlich ist hier baden verboten, angeln hingegen erlaubt. Das Besondere dieser Talsperre, von den 115 ha Wasserfläche befinden sich 15 ha auf tschechischer Seite.


Schöne Pilze am Wegesrand.


Natürlich eine begehbare Staumauer.

Auf dem Weg zum letzten Tagesziel begegneten wir in Neuhausen dieser Gruppe “Männel” und sahen eine schöne Pyramide.

Letztes Etappenziel des Tages war der 787m hohe Schwartenberg. Es ist einer der höchsten Berge des Osterzgebirges.


Blick zur Talsperre Rauschenbach.


Andrang am Gipfel…


Zwei merkwürdige Gestalten beim Picknick…

Wir verlebten einen wunderschönen Tag und hoffen, dass uns das Wetter irgenwann wieder die Möglichkeit dazu bietet.

Der Urlaub geht zu Ende…

Am letzten Tag unseres Urlaubs standen die Meere auf dem Programm. Das ist in der Hansestadt Stralsund kein Problem, sind doch hier das Ozeaneum und das Meeresmuseum zu Hause. Vorbei an der Gorch Fock I – das ist nicht das Millionen verschlingende Segelschulschiff, sondern ein älteres Modell – gelangten wir zum Ozeaneum.

Dieses vor 11 Jahren eröffnete Museum präsentiert in erster Linie die Ostsee, Nordsee und den nördlichen Atlantik. Spektakulär ist das Aquarium “offener Atlantik”. Es hat einen Durchmesser von 16 m, ist 9 m hoch und fasst gigantische 2,6 Millionen Liter Wasser. An der 50 m² großen Scheibe, die übrigens 30 cm stark ist, bleibt der Mund dann schon mal offen. Ich hatte mal ein Aquarium, 200 l, war auch ganz schön groß…

Es ist schwierig über solche Museen zu schreiben, man muss es einfach gesehen haben… Deshalb noch einige Fotos aus dem Ozeaneum, bevor es weiter zum Meeresmuseum geht. So wie auf dem ersten Bild sollten unsere Meere nicht aussehn, es ist aber leider traurige Realität. Der ganze Plastikmüll bleibt zumindest hier im Aquarium den Fischen erspart.

Die Pinguine sind ganz oben auf der Dachterasse zu Hause.

Das deutsche Meeresmuseum gibt es seit 1951 und hat seinen Hauptsitz im ehemaligen Katharinenkloster.

In diesen heiligen Hallen gibt es nun auch die tropischen Fische zu sehen, man erfährt aber auch jede Menge über die Fischerei, den Umwelt- und Meeresschutz, sowie die Meeresforschung. Zum Schluss einige Schnappschüsse aus diesem Museum.

Die Meeresschildkröten kann man vom Museumsbistro aus in ihrem 350000 l Aquarium beobachten, sie zu fotografieren ist aber nicht so einfach wie es aussieht…
Übrigens: Bärbel hat an diesem Tag einen neuen Rekord aufgestellt, 950 Fotos…

Fazit des Tages: 23 € pro Nase für das Kombiticket, dazu noch einiges an Parkgebühren, sind nicht gerade wenig. Wenn man aber bedenkt, welch enormer Aufwand nötig ist einige Millionen Liter Salzwasser aufzubereiten, zu reinigen, belüften und teilweise zu heizen, geht es in Ordnung. Und einen gesunden Appetit haben die Fische außerdem…
Damit ist dieser schöne Urlaub zu Ende, Bärbel hat die Koffer gepackt und verladen, nun geht es mit dem “BRUNO” wieder nach Hause.

Der siebte Urlaubstag

war etwas ganz Besonderes für mich. Der Ausflug führte uns zu Beginn zum Flughafen Heringsdorf auf Usedom. Hier verbrachte ich von Herbst 1976 bis Sommer 1977 einen Teil meiner Armeedienstzeit als Flugzeugmechaniker. Als ich erfuhr, dass die Halle in der wir seinerzeit unsere Mahlzeiten einnahmen, jetzt eine Flugzeugausstellung beherbergt, war der Besuch Pflicht. Da standen sie, die Maschinen die man sonst nur aus Filmen kennt, Messerschmitt, Spitfire und Mustang, und alle einsatzbereit!!

Die Mustang (USA) hat 20 Abschüsse, da wird man schon etwas nachdenklich…

Als wir die Halle verließen, startete diese Maschine. Bis ich die Kamera wieder aus der Tasche hatte, war sie verschwunden.

Das zweite Ziel des Tages war das Seebad Ahlbeck. Auch hier eine schöne Seebrücke, mondäne Villen und ein herrlicher Strand, aber leider kein Badewetter.

Am Horizont über den Strandkörben sieht man die Seebrücke Heringsdorf.

Fast schon an der polnischen Grenze war eine Sandskulpturenausstellung unser nächstes Ziel. Schon interessant was man aus Sand alles “basteln” kann…

Auf der Heimfahrt besuchten wir noch einen Baum. Nein, nicht irgendeinen, sondern die älteste Eiche Usedoms. Über 700 Jahre alt, was sie wohl alles gesehen hat?!

Es wird Zeit

wieder etwas aus unserem Urlaub zu berichten. Da Bärbel heute beim Aktionstag “Lebendiger Seniorenwegweiser” im Einsatz ist, übernehme ich das mal.

Ja, es wird heutzutage schon einiges den Senioren geboten. Ich weiß, es kostet Geld…

Aber nun zurück an die Ostsee. Der fünfte Urlaubstag führte uns auf die Halbinsel Darß. Da wir kein konkretes Ziel hatten, machten wir zuerst im Ostseeheilbad Zingst Halt. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Strand kamen wir an wunderschönen Reetgedeckten Häusern vorbei.

An der Seebrücke angekommen erregte dieses seltsame Gebilde unsere Aufmerksamkeit.

Es war eine Tauchgondel und das ließen wir uns nicht entgehen. In den “Tiefen der Ostsee” (ca. 1m… ;-) ) erfuhren wir in reichlich einer halben Stunde viel Interessantes über das Leben im Meer, z.B. über Quallen.

Entlang der Halbinsel erreichten wir bei Ribnitz-Damgarten wieder das Festland. Hier standen lecker Fischbrötchen und ein Stück frisch geräucherter Fisch auf der “Speisekarte”.

Letztes Ziel am fünften Tag war die Senfmühle Schlemmin. Die Cheffin der Pension hatte uns diesen Ort empfohlen.

Viele verschiedene Senfsorten und alle zum kosten. Natürlich haben wir einige Gläschen gekauft, auch wenn es keine Schnäppchen waren. Handarbeit hat eben ihren Preis.

Einen Kaffee gabs auch in der Senfmühle, also alles in Ordnung.

Am darauffolgenden Tag wurde noch einmal die Insel Rügen angesteuert. Zuerst das Ostseebad Sellin mit seiner prächtigen Seebrücke.

Übrigens, zum Strand kommt man (wer will) wie bei uns in Schwarzenberg mit einem Schrägaufzug… kostenlos!
Nicht sehr weit von Sellin befindet sich das Seebad Binz. Hier verdunkelte sich der Himmel und es blies ein stürmischer Wind, aber es blieb trocken.

Mit dem Bähnle ging es weiter, hoch zum Jagdschloß Granitz.

Ein Besuch des Museums gehörte natürlich dazu. Es dreht sich halt alles um die Jagd, wie auch an diesen Möbeln zu sehen.

Ein besonderes Highlight wäre natürlich die Besteigung des Turmes über diese einzigartige Wendeltreppe gewesen. Leider (oder zum Glück?) lassen meine Knie das nicht mehr zu, man hat stets durch die Gitterroste der Treppe eine “schöne Aussicht” nach unten!

Das war der sechste Tag, morgen geht es noch einmal auf die Sonneninsel Usedom.

Auf der Insel Rügen

begegneten wir auch der Schmalspurbahn “Rasender Roland”. Für eine Fahrt mit dieser historischen Bahn fehlte uns aber die Zeit. Deshalb fuhren wir am vergangenen Wochenende kurzerhand nach Jöhstadt um eine Fahrt mit der Preßnitztalbahn zu unternehmen. Die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn hat auch auf Rügen maßgeblichen Einfluss und den “Rasenden Roland” 2007 vor dem Aus gerettet.
Diese originelle Hausfassade zeigte uns in Jöhstadt den Weg zum Bahnhof.

Wir nahmen gleich im Speisewagen Platz, besonders bequem waren die Sitze jedoch nicht.

Die Verpflegung stimmte, Speckfettbemme (Schmalzstulle) und Bier, was will man mehr.

Vor Fahrtbeginn war aber erstmal Kohleschippen angesagt.

Die Reise führte uns von Jöhstadt, nahe der tschechischen Grenze, nach Steinbach und wieder zurück. Die Idee ein weißes T-Shirt anzuziehen war jedoch nicht so gut, denn der Feinstaubausstoß ist bei solchen Dampfloks enorm. Wollen wir hoffen, dass niemand auf die Idee kommt solchen Bahnen die Fahrt zu verbieten.

Der Haltepunkt “Forellenhof” war von den Amis “besetzt”.

Ea war ein schöner Nachmittag, es muss nicht immer die weite Welt sein.

Der dritte Urlaubstag

gehörte ganz den Tieren, besonders den Gefiederten. Irgendwann hatte ich mal gehört, dass es in Marlow einen Vogelpark gibt. Nicht so groß wie Walsrode in Niedersachsen, aber dennoch sehenswert. Wir wurden nicht enttäuscht und hielten uns tatsächlich über
6 Stunden im Park auf. Bärbel liebt Tiere über Alles, aber bitte mit dem nötigen Abstand. Die Loris auf der Hand waren daher für sie eine echte Herausforderung…

Die nächste Mutprobe folgte kurz darauf, als wir an diesen Gänsen vorbei mussten.

Aber sie blieben friedlich, aus meiner Kindheit kenn ich das auch ganz anders.
Die Flugshows sind immer ein Besuchermagnet in solchen Parks, besonders wenn es etwas Action gibt, wie hier mit den Pelikanen. Die Tiertrainer jedenfalls verstanden ihr Handwerk.

Und da heutzutage in solchen Parks auch Vierbeiner zu Hause sind, konnte Bärbel noch ein Highlight verbuchen. Dumm, wenn man noch ein Tütchen mit Ziegenfutter hat, die Alpakas dieses jedoch auch mögen.

Sie hats überlebt….

Weil ich jetzt so in Fahrt bin, gibts auch gleich noch den vierten Tag. Dieser führte uns auf die Insel Usedom in Europas größte Schmetterlingsfarm nach Trassenheide.

Leider sind Schmetterlinge schwer zu fotografieren, deshalb kann ich die großen Blauen, wie im Filmklassiker “Papillon” zu sehen, nicht präsentieren. Aber sie flatterten überall umher.

Auf dem Gelände der Schmetterlingsfarm befindet sich noch ein Wachsfigurenkabinett und ein auf dem Kopf stehendes Haus. Das Wachsfigurenkabinett hätten wir uns schenken können, 7 € für ein Dutzend Figuren die auch nicht besonders echt aussahen….

Das Haus auf dem Kopf haben wir uns erspart und sind stattdessen noch ein Stück die Insel runter gefahren, und zwar nach Koserow. Hier befindet sich eines von “Karls Erlebnisdörfern”. Diese sind eine Mischung aus Freizeitpark, Bauernhof mit Manufakturen (Marmelade, Brot, Bonbons, Eis…) und Supermarkt. Ein Geschenk für die zu Hause gebliebenen findet sich hier auf jeden Fall.

Und wenn jemand noch eine Kaffeekanne übrig hat, es wird weiter gesammelt…

Am fünften Tag geht es auf den Darß, doch dazu später.

Der Jahresurlaub

führte uns diesmal in den Norden unseres Landes, an die Ostsee. Zwischen Chemnitz und Dresden erlebten wir den Sonnenaufgang.

Am frühen Nachmittag kamen wir in der Pension, 10 km südlich von Stralsund an.

Da noch genügend Zeit an diesem Tag war, unternahmen wir einen ersten Spaziergang durch die Welterbestadt Stralsund. Die imposante Marienkirche war eines unserer Ziele.

Die Insel Rügen stand am zweiten Tag auf dem Programm. Seit 12 Jahren ist die Insel über diese neue Brücke erreichbar.

Der ehemals nördlichste Punkt der DDR, Kap Arkona, war an diesem Tag unser erstes Ziel.

Da es schön warm war, stand natürlich auch ein Bad in der Ostsee auf dem Programm. Ein herrlicher einsamer Strand und fast alle Badegäste nackt. Deshalb gibt es an dieser Stelle nur unsere Füße zu sehen…

Zum Abschluss unseres heutigen Ausfluges ein Beispiel menschlichen Größenwahns, die NS-Ferienanlage “Kraft durch Freude”. Nie fertiggestellt und nach dem Krieg teilweise gesprengt, fristet das ehemals 4,5 km lange Bauwerk größtenteils ein trauriges Dasein.

Ein Teil der schier endlosen Anlage wurde jedoch aufwändig zu sicher nicht ganz billigen Wohnungen saniert. Die Aussenanlagen lassen aber deutlich zu Wünschen übrig.

Das waren die ersten beiden Tage unseres Urlaubes. Fortsetzung folgt…

Unser

Altstadt-und Edelweißfest in Schwarzenberg ist immer ein Höhepunkt des Jahres. An 3 tollen Tagen treffen sich Groß und Klein zum Feiern. Sogar ein Stadttor wurde aus diesem Grund errichtet.

Das diesjährige Fest stand ganz im Zeichen des 20. “Geburtstages” Ritter Georgs. Die historische Figur bekam zum Stadtfest 1999 ein Gesicht, ebenso das Burgfräulein Edelweiß. Während das Burgfräulein öfters mal wechselte, steckt immer noch der selbe Mann im Blech. Erlesen deshalb auch die Schar der Gratulanten, z.B. die Lauterer Vugelbeerkönigin, der Zwönitzer Nachtwächter und sogar eine fränkische Weinkönigin.

Ritter Georg wurde vom Zwönitzer Nachtwächter zu einer Wette herausgefordert. 33 kleine oder große “Ritter” sollte er auf die Bühne bringen. Allerdings waren es am Ende ganze 7.

Zur “Strafe” mußte er sich in Frauenkleidern der Welt präsentieren. Wie man sieht, machte es ihm großen Spaß.

Am Samstag war der Einzug des Drachens und seinem Gefolge zu sehen.

Genau vor unserer Haustür war es das Wochenende zu bewundern. Die Kinder durften auch mal den Knopf für das laute Gebrüll und den Rauch aus den Nüstern drücken.

An diesen 3 Tagen wurde uns ein buntes Programm mit allerlei Kapellen geboten. Egal ob Schalmeien, Bigband oder Schlager…alles war dabei und wir feierten kräftig mit. Schön war es auf jeden Fall.

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