Das Erzgebirge zeigt Flagge.

Licht hat im Erzgebirge traditionell eine ganz besondere Bedeutung. Die Bergmänner sehnten nach ihren langen Schichten unter Tage dem Licht entgegen.
Jetzt In diesen schweren Zeiten der Corona-Krise wurde nun hier der Aufruf gestartet, wieder einen Schwibbogen oder eine Kerze als Zeichen der Hoffnung ins Fenster zu stellen.
Und natürlich hat das auch Bärbel getan, gleich nachdem sie vom Krankenbesuch in Zschopau wieder zu Hause war.

Wir möchten damit der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass das Virus bald besiegt wird und wieder so etwas wie Normalität in den Alltag einziehen möge.
Und das ALLEN bewust wird, wie verletzlich die Menschheit auch ohne Krieg ist.

Ich habe in der Zwischenzeit das Krankenhaus verlassen und möchte mich bei allen Lesern für die Genesungswünsche bedanken.
Mit dem neuen Knie bin ich zufrieden, nur ein mäßiger Ruheschmerz macht mir nachts zu schaffen. Einziger Wermutstropfen: man hat bei den Untersuchungen Diabetes festgestellt.
Jetzt habe ich täglich einige Tabletten mehr zu schlucken, brauche aber nicht spritzen.

Seid alle recht herzlich gegrüßt von Bärbel und Thomas.
Bleibt bitte gesund!

Die OP

ist gut velaufen. Vergangene Woche war ich 2x bei Thomas zu Besuch. Am Samstag war seine Schwester noch mit und er konnte schon mit den Stöcken mit uns in die Cafeteria.

Heute wollte ich wieder nach Zschopau….. aber leider kam gegen 8.45 Uhr die Nachricht, das keine Besucher rein dürfen…..sch….. ich weiß, das sagt man nicht…. ist aber so.
Nun dürfen wir schreiben und hoffen, das er bald nach Hause kann… wenn sie entlassen…grrrr
Auf Arbeit war heute ebenfalls der Teufel los… aber bestimmt bei vielen anderen ebenso.
Unser Ambulanter Dienst mußte einen Notfallplan erstellen, falls einer geschlossen wird wegen dieser Krankheit. Andere Dienste müßten das übernehmen und müssen ja Bescheid wissen über die Patienten….
Achjaaa… ich bin derzeit fast nur im Ambulanten Dienst…. jede Hand wird gebraucht… leider…. nun hoffen wir auf eine hoffentlich bald ruhigere Zeit und das alles gut überstanden wird… die Omis und Opis sind besonders gefährdet…. passt auf alle gut auf.

Heute

ist es nun soweit und Thomas bekommt ein neues Kniegelenk eingesetzt.
Gestern habe ich ihn in Zschopau ins Klinikum gebracht. Jede Menge Zettel zum Ausfüllen und die Aufnahmeuntersuchung. Dabei fand man heraus, das der Zuckerwert ziemlich hoch ist… bisher noch nie etwas bemerkt. Nun sitzt er seit 5.30 Uhr fertig und wartet….. und ich auch…

Vor 3 Jahren ging alles gut, nun hoffen wir für heute auch das Beste.

Das letzte

Wochenende war für uns ereignisreich.
Am Freitag konnte Thomas endlich sein neues Auto abholen. Geiler Schlitten… würden manche sagen…hihi
Uns gefällt es auch sehr gut. Da ist soviel Schnick Schnack drin… muß man erst alles ausprobieren.

Am Samstag hatten wir in unserer Tagespflege Faschingsfeier. Auch die Angehörigen waren dazu eingeladen und nutzten dies auch sehr gern. Es war sooooo schön und lustig. Wir haben ein kleines Programm aufgeführt und alle klatschten, schunkelten und sangen kräftig mit.
Unser Team war natürlich auch kostümiert….

Unser ungeprobtes Highlight kam supergut an. Egal ob Wencke Myhre, Klaus & Klaus, die Wildecker Herzbuben oder die Satire der Frau Schmidt… alles ist super gelaufen. Alle Gäste und Angehörige wollen uns im nächsten Jahr wieder besuchen und mit uns feiern.

Thomas war auch dabei und filmte die ganze Sache. Nun muß er den Film schneiden und bearbeiten und dann werden wir sehen. Nächste Woche hat er Urlaub, danach Knie OP und dann Rentner….also hat er doch etwas Zeit….;)

Man

sollte doch öfter mal eine gute Tat vollbringen.
Diese Woche waren es gleich 2 bei mir. Mittwoch habe ich Clara zum Training gebracht und auch wieder geholt und gestern durfte ich den Hund von unserem Cheffchen beaufsichtigen. Damit der kleine Wince (30kg) nicht die ganze Wohnung zerlegt waren wir spazieren. Über eine Stunde waren wir unterwegs. Bergauf und bergab ging es im Laufschritt. Er ist noch im Rüpelalter und es scheint ihm zu gefallen mich hinterherzuziehen…. Aber ich hab mich durchgesetzt und wir hatten viel Spaß.

Wahrscheinlich war er durch den Spaziergang noch immer nicht ausgepowert… er nahm sich meinen alten Schuh vor… Ich glaube es fehlt ein Stück davon…

Aber es war ein angenehmer Nachmittag mit ihm. Man kann ihm verzeihen.

Schnee

seit 2 Tagen bei uns. Gestern war es auf den Straßen schon sehr spektakulär. Es standen Autos quer und LKW`s ebenso. Unsere Gäste in der Tagespflege meinen morgens bei der Begrüßung stets zu mir:”Du hast aber kalte Hände…” Heute dachte ich, ich drehe den Spieß einfach mal um.
Nachdem alle gefrühstückt hatten, saßen sie am Tisch und lasen Zeitung… ein “MUß” täglich….
Also bin ich raus und habe eine große Wanne voll Schnee reingeholt…. Die Augen wurden groß und größer…. hihihi
Nun meinte ich nur “heute bekommt ihr mal kalte Hände”…
Die älteren Leutchen können bei Schnee leider nicht raus, deshalb haben wir den Winter ins Zimmer geholt. Alle haben fleißig Schneebälle geformt und wir haben ein Herz daraus gelegt. Sie waren richtig stolz und fröhlich bei der Sache. Ich denke die Idee kam sehr gut an.

Traritrara

die Post ist da….
Da wir für den Computertisch eine spezielle Steckdosenleiste wollten, wurde die im Internet bestellt. Alles gut, sie kam gestern pünktlich bei uns zu Hause an. Aus Versehen hat der Zusteller sogar geklingelt…lach. Oft bekommen wir nicht einmal eine Benachrichtigung, daß das Paket im unteren Stockwerk im Laden abgegeben wurde. Doch diesmal hatten wir Glück. Also PAKET aufgemacht….schaut was wir fanden….

Hat man da noch Worte??? Soviel zum Thema Umwelt….

Die Herrenmühle

von Schwarzenberg ist eine im 16.Jh erbaute Mühle. Das steinerne Untergeschoss wurde 1549 zu großen Teilen aus Flusssteinen des Schwarzwassers gebaut. Die Fachwerkbauweise wurde für den oberen Teil genutzt. 1866 wurden Backöfen eingebaut um das Mehl gleich zu Brot zu backen. Zweimal erlag die Mühle einem großen Feuer. Da die Mühle alsbald zu klein wurde, kam ein Nordanbau und später der Westanbau dazu. Genutzt wird die Mühle seit einigen Jahren nicht mehr, sie steht jedoch unter Denkmalschutz. Als Schulkinder waren wir öfter in dieser Mühle zu Besuch…einige Erinnerungen sind noch da.
Leider verfiel die Mühle zusehends und wurde zu einer großen Gefahr. Aus diesem Grund beschloss man im Jahre 2019 den Abriss.
Das Foto vor dem Abriss hab ich leider nicht selbst gemacht, sondern auf einer Internetseite gefunden.

Den Verlauf der Abrissarbeiten habe ich etwas verfolgt.

Beim genauen Hinsehen, kann man in den beiden Stockwerken noch die alten Maschinen stehen sehen.

Nun ist die alte Mühle Geschichte und es werden noch Restarbeiten erledigt. Schade eigentlich um dieses alte Gebäude. Da jedoch keiner Interesse und Geld für die Sanierung hatte, war es die letzte Möglichkeit der Stadt.

Nun ist das Jahr

schon über 2 Wochen alt. Es liegt kein Krümel Schnee und unsere Weihnachtssachen sind auch wieder eingepackt.
Aber als ich heute früh zum Bäcker bin, bot sich mir dieser Anblick.

Der Brauch, die Weihnachtssachen bis zum 2. Februar stehen zu lassen, wird hier im Erzgebirge immer beliebter. Mariä Lichtmess ist in traditionsbewussten christlichen Familien der Zeitpunkt, die Krippe abzubauen und den Weihnachtsbaum zu entsorgen. Mit Mariä Lichtmess oder “Mariä Reinigung”, wie das Fest früher auch genannt wurde, endet traditionell die Weihnachtszeit.

Runter vom Sofa…

lautete heute unser Motto. Nach etlichen grauen Tagen, heute endlich blauer Himmel und Sonnenschein. Eigentlich wollten wir dem Fichtelberg, der höchsten Erhebung Sachsens, einen Besuch abstatten, aber tausende Menschen aus ganz Deutschland und Tschechien hatten die gleiche Idee. Deshalb zeigen wir euch den Berg nur aus einigen Kilometern Entfernung.

Wir fuhren weiter Richtung Norden und begegneten unterwegs der Fichtelbergbahn. Eine Fahrt mit dieser Bahn steht 2020 auch endlich auf dem Programm, möglichst durch eine verschneite Landschaft.

Der Bärenstein lag auf unserem weiteren Weg, deshalb ging es hoch auf den Gipfel (898m ü NHN). Die Berggaststätte ist leider geschlossen weil sich kein Pächter findet, die Aussicht vom Berg aber immer wieder schön. Auch ein paar Zentimeter Schnee liegen schon.

Stimmts? Bärbel hat ein Auge für die schönen Details.

Am Fuße des Bärensteins die Talsperre Cranzahl.

Man hat schon sehr viel Wasser abgelassen um auf die Schneeschmelze vorbereitet zu sein.

Am Ende unseres Ausfluges nochmal ein Blick auf den Bärenstein, diesmal vom Damm der Talsperre aus.

Nun ist aber wirklich Schluss für dieses Jahr.
Wir wünschen allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2020 viel Glück und Gesundheit.

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