Der dritte Urlaubstag

gehörte ganz den Tieren, besonders den Gefiederten. Irgendwann hatte ich mal gehört, dass es in Marlow einen Vogelpark gibt. Nicht so groß wie Walsrode in Niedersachsen, aber dennoch sehenswert. Wir wurden nicht enttäuscht und hielten uns tatsächlich über
6 Stunden im Park auf. Bärbel liebt Tiere über Alles, aber bitte mit dem nötigen Abstand. Die Loris auf der Hand waren daher für sie eine echte Herausforderung…

Die nächste Mutprobe folgte kurz darauf, als wir an diesen Gänsen vorbei mussten.

Aber sie blieben friedlich, aus meiner Kindheit kenn ich das auch ganz anders.
Die Flugshows sind immer ein Besuchermagnet in solchen Parks, besonders wenn es etwas Action gibt, wie hier mit den Pelikanen. Die Tiertrainer jedenfalls verstanden ihr Handwerk.

Und da heutzutage in solchen Parks auch Vierbeiner zu Hause sind, konnte Bärbel noch ein Highlight verbuchen. Dumm, wenn man noch ein Tütchen mit Ziegenfutter hat, die Alpakas dieses jedoch auch mögen.

Sie hats überlebt….

Weil ich jetzt so in Fahrt bin, gibts auch gleich noch den vierten Tag. Dieser führte uns auf die Insel Usedom in Europas größte Schmetterlingsfarm nach Trassenheide.

Leider sind Schmetterlinge schwer zu fotografieren, deshalb kann ich die großen Blauen, wie im Filmklassiker “Papillon” zu sehen, nicht präsentieren. Aber sie flatterten überall umher.

Auf dem Gelände der Schmetterlingsfarm befindet sich noch ein Wachsfigurenkabinett und ein auf dem Kopf stehendes Haus. Das Wachsfigurenkabinett hätten wir uns schenken können, 7 € für ein Dutzend Figuren die auch nicht besonders echt aussahen….

Das Haus auf dem Kopf haben wir uns erspart und sind stattdessen noch ein Stück die Insel runter gefahren, und zwar nach Koserow. Hier befindet sich eines von “Karls Erlebnisdörfern”. Diese sind eine Mischung aus Freizeitpark, Bauernhof mit Manufakturen (Marmelade, Brot, Bonbons, Eis…) und Supermarkt. Ein Geschenk für die zu Hause gebliebenen findet sich hier auf jeden Fall.

Und wenn jemand noch eine Kaffeekanne übrig hat, es wird weiter gesammelt…

Am fünften Tag geht es auf den Darß, doch dazu später.

Der Jahresurlaub

führte uns diesmal in den Norden unseres Landes, an die Ostsee. Zwischen Chemnitz und Dresden erlebten wir den Sonnenaufgang.

Am frühen Nachmittag kamen wir in der Pension, 10 km südlich von Stralsund an.

Da noch genügend Zeit an diesem Tag war, unternahmen wir einen ersten Spaziergang durch die Welterbestadt Stralsund. Die imposante Marienkirche war eines unserer Ziele.

Die Insel Rügen stand am zweiten Tag auf dem Programm. Seit 12 Jahren ist die Insel über diese neue Brücke erreichbar.

Der ehemals nördlichste Punkt der DDR, Kap Arkona, war an diesem Tag unser erstes Ziel.

Da es schön warm war, stand natürlich auch ein Bad in der Ostsee auf dem Programm. Ein herrlicher einsamer Strand und fast alle Badegäste nackt. Deshalb gibt es an dieser Stelle nur unsere Füße zu sehen…

Zum Abschluss unseres heutigen Ausfluges ein Beispiel menschlichen Größenwahns, die NS-Ferienanlage “Kraft durch Freude”. Nie fertiggestellt und nach dem Krieg teilweise gesprengt, fristet das ehemals 4,5 km lange Bauwerk größtenteils ein trauriges Dasein.

Ein Teil der schier endlosen Anlage wurde jedoch aufwändig zu sicher nicht ganz billigen Wohnungen saniert. Die Aussenanlagen lassen aber deutlich zu Wünschen übrig.

Das waren die ersten beiden Tage unseres Urlaubes. Fortsetzung folgt…

Unser

Altstadt-und Edelweißfest in Schwarzenberg ist immer ein Höhepunkt des Jahres. An 3 tollen Tagen treffen sich Groß und Klein zum Feiern. Sogar ein Stadttor wurde aus diesem Grund errichtet.

Das diesjährige Fest stand ganz im Zeichen des 20. “Geburtstages” Ritter Georgs. Die historische Figur bekam zum Stadtfest 1999 ein Gesicht, ebenso das Burgfräulein Edelweiß. Während das Burgfräulein öfters mal wechselte, steckt immer noch der selbe Mann im Blech. Erlesen deshalb auch die Schar der Gratulanten, z.B. die Lauterer Vugelbeerkönigin, der Zwönitzer Nachtwächter und sogar eine fränkische Weinkönigin.

Ritter Georg wurde vom Zwönitzer Nachtwächter zu einer Wette herausgefordert. 33 kleine oder große “Ritter” sollte er auf die Bühne bringen. Allerdings waren es am Ende ganze 7.

Zur “Strafe” mußte er sich in Frauenkleidern der Welt präsentieren. Wie man sieht, machte es ihm großen Spaß.

Am Samstag war der Einzug des Drachens und seinem Gefolge zu sehen.

Genau vor unserer Haustür war es das Wochenende zu bewundern. Die Kinder durften auch mal den Knopf für das laute Gebrüll und den Rauch aus den Nüstern drücken.

An diesen 3 Tagen wurde uns ein buntes Programm mit allerlei Kapellen geboten. Egal ob Schalmeien, Bigband oder Schlager…alles war dabei und wir feierten kräftig mit. Schön war es auf jeden Fall.

Am vergangenen Wochenende

fand traditionell das Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfest statt. Diesmal ganz im Zeichen Ritter Georgs, dem Bezwinger des Lindwurmes, der seinen 20. Geburtstag feierte.
In diesem Zusammenhang fiel mir eine Begebenheit aus dem letzten Jahr ein. Auf einem Gullideckel entdeckten wir ein Bild, dass uns sehr an unseren Ritter Georg erinnerte.

Nun zum Vergleich beide offiziellen Wappenbilder. Zuerst das Wappen Schwarzenbergs…

…und jetzt das Wappen einer kleinen, aber wunderschönen Stadt, die sich jedoch nicht in Deutschland befindet.

Nein, es gibt nichts zu gewinnen, aber vielleicht kennt jemand diese Stadt und nennt sie uns. Vom Altstadt- und Edelweißfest berichten wir beim nächsten Mal.

Vergangenes Wochenende

war ich wieder mit Thomas in Zschopau. Samstag war das Wetter etwas trüb, aber wir haben uns trotzdem auf den Weg nach Großsedlitz in den Barockgarten gemacht.

Dieser Park wurde durch den Reichsgrafen August Christoph von Wackerbarth als Landsitz mit Orangerie gegen 1720 erbaut.

Die Hanglage wurde Terassenförmig gestaltet und man kann viele Sandsteinskulpturen bewundern. Einige wurden jedoch in das Haus verlegt, da die Witterung das Ihre tut.

Mit den Fotos war das so eine Sache…. in jedem Winkel waren Fotografen unterwegs, da wir 4 Brautpaare bewundern durften und die gesamten Gesellschaften dazu…. Fazit… wir sind hungrig wieder heim gefahren, da die Lokalitäten für die Hochzeiten reserviert waren.

Das war jedoch nicht schlimm, da wir am Abend gegrillt haben. Bärbels Sohn und Tochter waren mit ihren Liebsten zu Besuch und das kommt leider nicht sooft vor, da der Sohn in der Schweiz lebt. Es war ein wunderschöner Abend und wir hatten viel Spaß. Auch der Tommy hat es sich gemütlich gemacht und genoß den Abend.

Ein langes

Wochenende liegt hinter mir…. es verging wie im Flug. Freitag nach der Arbeit zu Thomas gefahren, am Samstag sind wir mit Bärbel zur großen Schwester nach Halle gedüst… Sie kommt kaum noch nach Zschopau und so besuchen wir sie eben. Wir hatten einen schönen Tag alle vier und amüsierten uns über ein überdemensionales Schnitzel am Mittag. Die Abende kann man wunderbar im Garten mit den beiden Miezen verbringen.

Nein, Kimmy hat keinen Vogel gekillt… nur an der Feder geschnuppert.
Am Montag haben wir Thomas Geburtstag gefeiert. Es wurde gegrillt und lecker Kuchen zum Kaffee gab es auch. Was will man mehr… das Wetter passte und wir sahen sogar einen Regenbogen ohne Regen.

Bärbel gab mir Äpfel mit nach Hause und daraus entstand Apfelmus…hmmmm

Also ein total gelungenes langes Wochenende… nun geht es für 3 Tage zum Spätdienst. Ich wünsche allen eine gute Restwoche…schwitzt nicht zu sehr…

Hurra, wir sind Welterbe…

Dieser Slogan ist seit einer Woche bei uns allgegenwärtig. Deshalb haben wir uns vorgenommen einige der insgesamt 22 Welterbe-Bestandteile, Montanregion Erzgebirge, zu besuchen und euch in loser Folge vorzustellen.

Obwohl am Sonntag kein Ausflugswetter war, haben wir uns auf den Weg gemacht und die historische Altstadt Marienbergs besucht. Marienberg wurde vor fast 500 Jahren, im Gegensatz zu vielen mittelalterlichen Städten, richtig am “Reißbrett” entworfen.

Imposant ist der Marktplatz mit einer Größe von ca. 1,8 ha und seinem schönen Rathaus. Auf ihm findet z.B. jährlich der Weihnachtsmarkt statt, aber für Autos ist er komplett gesperrt!

Der Stadtgründer Marienbergs, Herzog Heinrich “der Fromme” hat auf dem Markt einen würdigen Platz.

Ebenso ist die Kirche St. Marien nicht zu übersehen.

Ein paar hundert Meter weiter steht ein im Erzgebirge einmaliges Gebäude, das Bergmagazin. Dieses Gebäude, eigentlich als Getreidespeicher gedacht und anfangs auch genutzt, hat eine wechselvolle Geschichte. Es diente unter anderem als Lazarett zu Napoleons Zeiten, Schokoladenfabrik, Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge, Obstlager und Bananenreife. Außerdem tummelten sich Militärs aller Diktaturen des 20. Jahrhunderts in seinen Mauern.

Und seit 2006 beherbergt es das Museum “sächsisch-böhmisches Erzgebirge” und die Stadtbibliothek. Am Klöppelsack wollte Bärbel allerdings nicht Platz nehmen und ich sie nicht in der Sänfte durch Marienberg tragen… :-)

Na dann Tschüß bis zum nächsten Treff in der
Montanregion Erzgebirge.

Ach, es ist schön

so nette Mitleser zu haben. Vielen Dank für eure Glückwünsche…. ich habe mich sehr gefreut.
Ich hab auch nicht alle Geburtstage von euch auf dem Schirm, aber man freut sich auch über Glückwünsche danach… ohjaaaaa.. ich bin da flexibel, wie man heute sagt…

Diese Orchidee habe ich von den Mädels bekommen…. echt süß… natürlich mit Ständchen dazu…

Vom Arbeitgeber gab es einen “Fressgutschein” noch dazu…
also alles Bestens…

Nun haben wir schon fast Wochenende wieder und das Wetter sieht nicht so rosig aus. Wir werden das Beste daraus machen…. schaun wir mal…..

Auweia…

nun habe ich doch tatsächlich die 60 erreicht… ;)
Wir hatten gemeinsam 4 freie Tage und diese sind wie im Fluge vergangen.
Am Sonntag war Thomas Schwester Bärbel zu Besuch. Sie brachte einen wunderschönen Hibiskus mit…. genau meine Lieblingsfarbe noch dazu… Danke…

Zur Überraschung standen am Morgen Geschenke vor der Wohnungstür….

Wir haben wirklich nette Hausmitbewohner erwischt… hier klappt alles gut.
Von meinem Schatz gab es einen wunderschönen Gerberastrauß. Jedoch fehlen immer die richtigen Vasen zum Strauß, da kann man noch soviele haben… aber er ist wunderschön der Strauß…

Angestoßen haben wir bei schönem Wetter auf der Terasse….ach, ich liebe es im Freien sitzen zu können.

Für meine Mädels auf Arbeit wurde ein Salat (asiatisch) sowie Wraps gebastelt…. wir haben gekostet und Thomas fand es lecker…na dann kann ja nichts schief gehen….

Hitzewoche….

Am vergangenen Samstag hatten wir Katja und Familie zum Grillen bei uns. Kurz zuvor hat es noch kurz und stark geregnet. Da sie bei einem Umzug geholfen haben (wie immer) wurde es erst etwas später und das Wetter passte somit.

Der Sonntag war bereits sehr heiß und wir haben gegen Abend einen kurzen Spaziergang unternommen. Natürlich musste das Schloß wieder als Motiv herhalten.

Da vom Grillen noch genug zum Mittag übrig geblieben war, wurden die Hühnerkeulen kurzerhand zu Würzfleisch für den Abend umfunktioniert…. ich fands lecker und für Montag war auch etwas übriggeblieben… ;)

Dier Woche floß förmlich so dahin und wir mit. Heute waren bei uns in der Tagespflege 38 Grad…. Eine Kollegin hat ihrer Tochter das Schwimmbassin “geklaut” und mitgebracht. Fleißiges Wasserschleppen und rein mit den Füßen ins kühle Nass. Nicht jeder hatte gleich den Mut, aber so nach und nach wurden es mehr Füße…. schön war es….allen haben gelacht und es hat gefallen. Was soll man auch in dieser Hitze sonst machen…alle sind kaputt und schwitzen…

Nach der Arbeit bin ich ins Schwimmbad gefahren… es war soooo heiß und alle wollten natürlich auch dorthin. Nach kurzer Zeit fand ich einen Parkplatz und konnte gemütlich meine Runden drehen.

Nun hoffen wir auf etwas Abkühlung irgendwann.

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