Der November

überraschte uns mit dem Einbau einer neuen Heizung im Haus. Das bedeutete, wir hatten knapp 2 Tage keine Heizung und kein Warmwasser. Was soll man da am Abend machen??? Natürlich einen Glühwein trinken und zeitig ins Bett gehen…

Am Samstag ging es ins Zoofachgeschäft, um die ersten Bewohner für unser Aquarium zu kaufen. Wir haben mit einem halben Schwarm Neonsalmler und 3 Panzerwelsen begonnen. Man sollte ja nicht gleich zu viele Fische einsetzen.

Heute nun war der erste Advent. Es wurde der Stollen angeschnitten und die ersten Plätzchen gekostet.

Als es zu dunkeln begann, haben wir einen Spaziergang durch die geschmückte Altstadt unternommen. Die Begutachtung der Beleuchtung unseres Hauses gehörte natürlich dazu.

Dann der obligatorische Rundgang durch die Stadt. Beginnend am Markt, durch die obere Schloßstraße zu unserem Schloß und zurück zum Markt durch die untere Schloßstraße.
Wenn es schon in diesem Jahr wieder keinen Weihnachtsmarkt geben wird, hätten sie wenigstens etwas Weihnachtsmusik spielen können. Die Lautsprecher jedenfalls sind vorhanden.




Der Besuch unserer Pyramide gehörte natürlich auch dazu.

Zurück auf dem Markt lauschten wir noch dem Gesang und den Worten des schwarzenberger Türmers, der allen eine friedvolle Adventszeit wünschte und von den zahlreichen Besuchern
entsprechenden Beifall erhielt.

Wir möchten uns den Worten des Türmers anschließen und allen Lesern ebenfalls eine schöne, friedvolle und ruhige Adventszeit wünschen.

Unser Aquarium…

Seit geraumer Zeit haben wir uns mit dem Wunsch nach einem Aquarium auseinandergesetzt.
Nach langem Warten auf den Unterschrank und einigem Zubehör, konnten wir das Projekt in Angriff nehmen.
Leider kommt aus Platzgründen nur ein kleines Becken mit 70l infrage, 200l wären Thomas lieber gewesen.
Thomas bastelte eine Steuerung für alle technischen Angelegenheiten wie Licht, Filter, Heizung usw.
Das Aquarium wurde mit einer Rückwandfolie versehen, das Material für den Bodengrund gereinigt, die Wurzel gewässert und viel gematscht. Das dauerte doch ein wenig.


Heute wurden die Pflanzen gekauft und paar Kleinigkeiten, wie Teststreifen für das Wasser, Pflanzennährstoff… und ein großer Stein.
Der Zooladen in Aue und der Verkäufer waren super. Fachgeschäft bleibt eben Fachgeschäft.
Also nach Hause und angefangen mit der Bepflanzung. Alles gut soweit… bis die Filterschläuche befüllt werden mußten… Irgendwie kam da Wasser unten raus wo es nicht sollte…. Also wischen, wischen, wischen… ;) Aber auch das Problem wurde gelöst. Warum einfach wenn es auch etwas umständlicher geht…

Im Moment ist lediglich die “Notbeleuchtung” in Betrieb, es fehlen noch ein paar Stecker. Nun warten wir auf deren Lieferung, dann erfolgt die richtige Inbetriebnahme.
Und in ca 14 Tagen kommen die Fischlein so nach und nach.
Mir gefällt es jetzt schon… es ist so beruhigend…

So langsam

beginnt bei uns die Weihnachtsbäckerei.
Bis heute wurden Nussecken, Vanillekipferl und Lebkuchen gebacken. Puhh… das ist ganz schön zeitaufwendig.



Nächste Woche geht es weiter, der 1. Advent naht und bis dahin wartet noch viel Arbeit. Schließlich müssen hier im Erzgebirge bis dahin “de Manneln” geweckt und platziert sein. Auch die eine oder andere Reparatur ist eventuell nötig. Damit gehen so einige Stunden ins Land….
Ja wir Erzgebirger sind da schon etwas verrückt und fanatisch, aber ich finde es schön und gemütlich.

Herbstspaziergang

Unser Spaziergang führte uns auf den 473,5m hohen Ottenstein in unserer Stadt. Es war ein wunderschöner Tag mit viel Sonne.

Diese Erhöhung aus Augengneis ist ein stark bewachsenes Ausflugsziel für jung und alt. Es gibt einen Barfußweg, Schaukelseile an den Bäumen, Tastkästen und noch einige interessante Dinge. Uns faszinierte wieder einmal die Aussicht und die Natur.

Jede Menge Laub, durch welches man wie in Kindheitstagen mit den Füßen durchschlurfte und die Blätter aufwirbelte….


Schön war es und sehr erholsam. Aber auch ein toller Tag geht mal zu Ende.

Vor kurzem

haben wir wieder einmal den Zoo der Minis in Aue besucht.
Im vergangenem Jahr waren einige Gehege leer und die Besucher fehlten “Dank Corona” natürlich sehr.
Diesmal hatten wir mehr Glück und konnten so viele Tiere sehen und einen schönen Nachmittag genießen.





Beim Nymphensittich stellt sich die Frage, ist er müde, oder will er uns ein Ständchen singen?



Wie immer viele Fotos, aber die Entscheidung fällt so schwer.

Sächsische Schweiz zum Zweiten

Am Ende unseres Urlaubes brachen wir nochmal in die sächsische Schweiz auf. Wie fast jeden Morgen wurden wir zum Frühstück von Hugo, einem Bernersennen Mischling begrüßt.

Unser Weg führte uns ins Kirnitzschtal bei Bad Schandau. Wir waren relativ früh dran, deshalb gab es auch noch kein Parkplatzproblem.


Hinter den Autos ist die Kirnitzschtalbahn zu sehen, eine Straßenbahn die von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall fährt.

Jetzt wurde es Ernst. Unsere Wanderung führte uns 45 Minuten bergauf zum Felsentor “Kuhstall”.


Durch Unwetter im Juli war der Weg stark ausgewaschen.


Jede Menge Steinmännchen am Wegesrand.


Abenteuerliche Wanderwege…


Das Felsentor “Kuhstall”. Der Legende nach versteckten
im 30-jährigen Krieg die Bauern hier ihre Rinder.


Ein Kletterfelsen der leichteren Art.


Die Himmelsleiter. Wir haben da “leider” nicht durchgepasst…

Die zweite Etappe an diesem Tag sollte uns eigentlich zur sogenannten Brandbaude bei Hohnstein führen. Aber weder das Navi, noch der freundliche Herr vom Ordnungsamt Hohnstein (er kontrollierte gerade Parkscheine…) hatten eine Idee uns 2,5 km Fußmarsch zu ersparen. Na wenigstens ist uns ein Foto aus einiger Entfernung gelungen…


Der Brand, “Balkon der sächsischen Schweiz”.

Wir verließen die Berge Richtung Norden und statteten der Stadt Stolpen einen Besuch ab.


Stolpen, ein schönes Städtchen am Rande der sächsischen Schweiz.

Hier war die Burg unser Ziel. Eigentlich nur eine Burgruine, aber von hohem geschichlichen Interesse. In ihren Mauern verbrachte Reichsgräfin von Cosel, wichtigste Mätresse August des Starken und die wohl berümteste Frau Sachsens 49 Jahre ihres Lebens, nachdem sie in Ungnade gefallen war. Aber nicht die ganze Zeit als Gefangene, sondern die letzten Jahre freiwillig. Warum ist bis heute nicht eindeutig geklärt.


Rechts im Bild der sogenannte “Coselturm”.


Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel.


Im Coselturm


Nicht gerade gemütlich …


Mit einem Blick vom Coselturm beenden wir unsere Urlaubs-
reportage. Eine schöne Woche Urlaub ist zu Ende und wir fahren nach Hause. Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Auf der Elbe

Noch einmal führte uns der Weg nach Dresden. Diesmal aber auf direktem Weg ans Elbufer. Natürlich nicht ohne die Schönheiten der Altstadt zu bewundern.


Augustusbrücke, Hofkirche, Residenzschloß mit Hausmannsturn und Ständehaus an der Brühlschen Terasse (v.r.n.l.).

Das Schiff, die “Dresden”, wartete schon, inklusive einer gewaltigen Menschenmenge. Aber alle haben draufgepasst und los ging’s.


Die Waldschlößchenbrücke. Sie kostete dem Elbtal den Welterbetitel. Ich finde sie fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, oder?


Die Loschwitzer Brücke, das “Blaue Wunder”.


Am Elbufer herrscht reges Treiben…


In Pillnitz angekommen, die Völkerwanderung zum Schloß beginnt.

1706 erwarb “August der Starke” das Schloß und ließ es im barocken Stil umbauen. Er schenkte es seiner Lieblingsmätresse Gräfin von Cosel, enteignete sie aber 1718, nachdem sie in Ungnade gefallen war (wir berichten davon beim nächsten Mal).


Das Bergpalais.


Das neue Palais.


Die Orangerie.


Südliches Flair.


Die 230 Jahre alte Kamelie vor ihrem Winterquartier.


Zum Vergleich eine Kamelie meiner Schwester. Nicht so groß, nicht so alt, dafür aber schöner da gefüllte Blüten.


Die Rückfahrt mit der “Meissen” (Baujahr 1885!) ist gesichert.


Das Wasserpalais vom Schiff aus gesehen.


Die Dampfmaschine hat Stromabwärts nicht so viel zu tun.


Auch südlich von Dresden schon Weinberge.


Der 252 m hohe Dresdener Fernsehturm, seit 30 Jahren für Besucher geschlossen…


Die bescheidenen Behausungen der Reichen und Schönen.


Das “Blaue Wunder” nochmal von Weitem.


Höhepunkt des Tages: Medaillons vom Junghirsch… Lecker!

Morgen geht es ein zweites Mal in die sächsische Schweiz,
u.a. zu einer Wandertour ins Kirnitzschtal.
Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Die sächsische Schweiz

Die sächsische Schweiz ist ein Wander- und Kletterparadies. Da wir aber nicht zu dieser Gruppe Menschen gehören, beschränkten wir uns an einem Urlaubstag auf die Ziele des Massentourismus.
Zuerst wurde die Bastei, ein Felsmassiv hoch über der Elbe angesteuert. Auch heute gilt: viele Fotos, wenig Text. Kann man alles im Internet nachlesen.


Die Basteibrücke, erbaut 1850/51.


Blick hinunter zur Elbe.


Der Kurort Rathen mit dem Lilienstein im Hintergrund.


Rechts im Bild die sogenannte Lokomotive.


Zur Besichtigung der Felsenburg Neurathen konnte ich Bärbel nicht überreden. Im Vordergrund die Kugel einer Steinschleuder.


Auch der Aufstieg zu diesem Aussichtspunkt war ihr nicht geheuer.

Weiter ging die Fahrt über Bad Schandau und die Elbe bis nach Königstein. Im Parkhaus hat Bärbel die Tochter ihrer Chefin getroffen, die Welt ist doch ein Dorf…


Mit dem Bähnle vom Parkhaus zur Festung Königstein.


Als ich vor 17 Jahren das letzte Mal hier war,
viel mir der Aufstieg leichter.


Die Friedrichsburg, Lustschlößchen und Beobachtungsturm.


Wehrhaft, aber nur von geringer militärischer Bedeutung.


Die Garnisonskirche.


Im Schatzhaus, ein Faß voller Taler.


Mit 152m der zweittiefste Brunnen Deutschlands.


Auf dem Dampfer ist noch viel Platz.


Aus der “Festungshaft” entlassen.


Ein Wilthener Gebirgskräuter vor dem Essen.
Natürlich ging der auf’s Haus.

Und morgen geht’s endlich auf’s Schiff. Tschüß bis bald sagen
Bärbel und Thomas.

Dresden

Die nächsten 2 Tage unseres Urlaubes führten uns in die sächsische Landeshauptstadt, nach Dresden. Mit dem Auto zu einem kostenfreien P+R Parkplatz am Stadtrand, 2 Minuten zur Straßenbahnhaltestelle und nach 15 Minuten im Stadtzentrum, einfacher kann man’s nicht haben. Über Dresden sprechen geht eigentlich nicht, Dresden muß man gesehen und erlebt haben. Deshalb heute viele Fotos und nur wenig Text.


Stadtrundfahrt mit der Möglichkeit an 22 Haltestellen aus- und wieder einzusteigen – einen ganzen Tag lang.


Das wiederaufgebaute Residenzschloß vom Zwinger aus gesehen.


Im neuen grünen Gewölbe.


Mit 41 Karat der größte jemals gefundene grüne Diamant der Welt (Kaufpreis vermutlich 400.000 Taler!!). Schärfere Fotos im Internet.


Die Semperoper.


Der Dresdener Zwinger.


Kurfürst von Sachsen und König von Polen – August der Starke.


Der “Canaletto-Blick” in der Galerie “Alte Meister”.


Das Schokoladenmädchen.


Die schlummernde Venus.


Mein Lieblingsbild – die sixtinische Madonna, über 500 Jahre alt.


Die Frauenkirche, hier ein Foto von 1958.


So sieht sie heute wieder aus.


Eine schöne 30-minütige Präsentation der Kirche und das für 4 €.


Das aus den Trümmer geborgene Kuppelkreuz, etwas verbogen aber nahezu unversehrt.

Man hätte noch so viel anschauen können, z.B. das historische grüne Gewölbe, die Porzellansammlung, das Münzkabinett, das Asisi-Panometer oder auch den Zoo. Aber wenn man schon mal dort ist, will man auch die sächsische Schweiz erkunden.
Bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Urlaub…

Der diesjährige Urlaub führte uns nach Wachau. Ins Dorf Wachau, nicht in die Wachau. Dieses liegt in der Nähe von Dresden, fast an der Autobahn. Also der ideale Ort um Dresden, die sächsische Schweiz und auch das Umland Dresdens zu erkunden. Der erste Ausflug führte uns aber erst einmal in die Oberlausitz, nach Bad Muskau. Hier befindet sich der mit 830 ha größte Landschaftspark Zentraleuropas. Erschaffen wurde er zwischen 1815 und 1845 von Fürst Hermann von Pückler-Muskau im englischen Stil. 2004 wurde der Park in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. 1/3 des Parkes befinden sich auf deutscher Seite, 2/3 auf Polnischer. Er ist damit einer der wenigen grenzüberschreitenden Welterbestätten. 2008 war ich das erste Mal hier, da war das Schloß noch nicht fertig restauriert und eine der Neißebrücken wartete auf den Wiederaufbau.

Jetzt ist alles fertig und erstrahlt in altem Glanz.

Auch dem “Ausflug” nach Polen stand nichts mehr im Wege…

Im Jahre 2010 wurde der halbe Park von einem Neiße-Hochwasser bis zu 20 cm überflutet. Glücklicherweise konnte das Schloß und andere Gebäude durch tausende Sandsäcke geschützt werden und der Park nach kurzer Zeit wieder öffnen.

Natürlich gehören zu einem Park auch Tiere, große und kleine…

Das war der erste Tag, an den nächsten Beiden wird Dresden unsicher gemacht, wir berichten.

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