Perla Castrum

Ja, diesen Künstlernahmen trägt das Museum in unserem Schloß. Vor Kurzem haben wir es endlich mal geschafft es zu besuchen.
Fast egal aus welcher Richtung man kommt, das Schloß auf dem Felssporn ist nicht zu übersehen.

Und wer es mal besuchen möchte, unterhalb befindet sich ein großer Parkplatz, natürlich kostenfrei, und hoch kommt man ganz bequem mit dem Schrägaufzug. (links unten im Bild)
Das Museum ist ein typisches Heimatmuseum, ergänzt durch eine Sonderausstellung aus dem Nachlass von Erika Pohl-Ströher. Diese war eine leidenschaftliche Sammlerin von Mineralien, Volkskunst und Kunsthandwerk. Ihre gesamten Schätze hat sie den Städten Freiberg (Terra Mineralia) und Annaberg-Buchholz (Manufaktur der Träume) als Dauerleihgabe überlassen. Nun eine kleine Auswahl der ausgestellten Exponate.


Kleine Männle in Nußschalen.


Ein Weihnachtsberg in der Kokosnuß.


Die schwarzenberger Pyramide im Kleinformat.


Ein Blick aus dem Fenster auf den Parkplatz.


Altes Handwerk, die Zinngießerei.


Puppen aus dem Nachlass Erika Pohl-Ströhers.


Diesen Scherenschnitt (der Narrenzug) hat die schwarzenberger Künstlerin Gudrun Beier im Alter von 87 Jahren angefertigt!


Ganz oben im Turm das Gefängnis.


Dieses Zeug, genannt Kumpeltod, hat so machen umgehauen…

Zum Schluß haben wir noch 2 interessante Bilder gefunden, unser Haus während des Abrisses und das Blumeneck nach dem Wiederaufbau.

Der schieferne Handwerksbursche war schon sichergestellt.


Leider steht der schöne Laden jetzt leer.


Vor dem Heimweg haben wir uns in der nahen Steigerstube noch einen Eisbecher gegönnt. Und wer saß da? Die Künstlerfamilie Beier mit Mutter Gudrun (jetzt 98), Tochter Christine und Enkelin Lydia.

Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Geschaft….

Vor geraumer Zeit überraschte ich Bärbel mit 2 Karten für ein Konzert von Roland Kaiser in unserer Feierstätte (Waldbühne).

Nur 650m Luftlinie von unserem Zuhause entfernt, haben wir es bisher noch nie zu einer großen Veranstaltung dorthin geschafft.
Am vergangenen Samstag war es dann soweit, das erste Mal seit Pfingsten 1981 (ich) wieder in dieser wunderschönen Arena.

Zwischen diesen beiden Fotos liegen über 80 Jahre.

Wir entschieden uns für die Anreise mit dem Auto (wegen meiner 2 Knieprothesen) und das klappte auch einwandfrei. Aber dann ging nichts mehr, denn jetzt hieß es sich in die Wartegemeinschft einzureihen.
Bis zum Eingang waren es laut Google Maps knapp 200m und bis zum Einlassbeginn eine Stunde…


Auf diesem Bild sieht man wenigstens die schöne Aussicht.

Nach Einlassbeginn ging es dann aber zügig und wir hatten schnell einen schönen Platz mit freier Sicht zur Bühne an einem Geländer gefunden. Das Geländer ist wichtig, denn mit Konzertbeginn sitzt keiner mehr und es ist hilfreich sich auflehnen zu können. Sitzen ist eh nur mit Kissen möglich, denn in den letzten 85 Jahren hat an den Traversen nur der Zahn der Zeit genagt…

Pünklich 19:15 ging es mit dem Vorprogramm los und Shooting Star Daniel Sommer eröffnete den Abend. Ihn hatten wir am Freitag erst im Fernsehen gesehen, er belegte bei den “Schlagern des Monats” den 4. Platz. Er freute sich riesig vor 12500 Menschen auftreten zu dürfen und wurde auch mit reichlich Beifall bedacht.

Und dann ging es los, der große Meister betrat die Bühne und begeisterte die Menge. Mit Titeln wie “Santa Maria”, “Joana”, “Midnight Lady”, “Ich glaub es geht schon wieder los” bis “Warum hast du nicht nein gesagt”, sowie Liedern von Udo Jürgens wie “Aber bitte mit Sahne”, Griechischer Wein”, oder “Ein ehrenwertes Haus” brachte er die die Arena zum kochen.

Ziemlich erschöpft nach insgesamt ca. 4 Stunden stehen traten wir beim letzten Titel die Flucht an, genau richtig um vor den Massen im Auto zu sein. Es war sehr schön, aber jeden Tag möchte ich das nicht haben. Deshalb meine Hochachtung für Roland Kaiser, der mit 71 Jahren Konzerte von 2,5 Stunden ohne Pause absolviert!
Als nächstes nehmen wir uns etwas Kleineres vor, z.B. ein Konzert mit Rudy Giovannini in Warmbad.
Bis bald sagen Bärbel und Thomas.

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