Weihnachtstage

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Den Weihnachtsabend haben wir mit Thomas Schwester und ihrer Tochter + Lebensgefährte verbracht. Also 5 Personen…. war im Rahmen des Erlaubten.
Für das Abendessen haben wir gemeinsam ein Dessert kreiert. Mousse, Heidelbeeren, Spekulatius und eine Creme aus Quark und Sahne… lecker war es, aber echt zuviel.


Von Thomas Nichte bekamen wir einen wunderschönen selbstgestalteten Kalender geschenkt.

Und vor der Wohnungstür lagen auch 2 Geschenke. Ein selbstgebastelter Stern und ein kleines Präsent mit Sekt und Nascherei von den lieben Nachbarn. Wir haben schon viel Glück mit unseren Mitbewohnern im Haus.

Am 1. Weihnachtsfeiertag haben wir Gänsekeule mit Rotkraut, Rosenkohl und echten grünen Klößen verspeist. Heute dann gab es Hasenkeulen und somit bleibt nicht viel übrig. Ich mag dann auch mal wieder etwas anderes essen.

Mein Frauenschuh hat genau zur Weihnachtszeit eine Blüte angesetzt und etwas Schnee können wir ebenso bieten. Also doch ein bischen weiße Weihnacht.


Nun werde ich am Dienstag mit meiner Cheffin die Tagespflege auf Vordermann bringen, damit wir am 04.01.21 hoffentlich unsere Türen wieder öffnen können. Es war ein schwieriger Monat mit Quarantäne, Urlaub ohne besondere Ziele und eine Woche im Heim in Antonshöhe gearbeitet. Ich möchte nur unser normales Leben wieder zurück…. Ich denke, da bin ich nicht allein mit diesem Wunsch.

Der Dezember

war, bzw. ist geprägt von Quarantäne und Resturlaub bei mir. Jeder Test war zum Glück negativ, aber einige unserer alten Leutchen hat es eben doch erwischt.
Also wurde die Zeit genutzt um zu dekorieren, Kekse ausstechen und einen riesigen Apfelstrudel zu backen. Dabei hatte ich wieder Hilfe von Thomas, welcher in der Quarantäne mich zu Hause ertragen muß…hihihi…




Der Nikolaus brachte für kalte Männerfüße ein paar nette Socken (natürlich gefüllt) und im Haus haben wir kleine Tüten mit Plätzchen vor den Türen verteilt. Lustig war es … keiner wußte woher sie stammen. Einige Tage später kam es heraus und alle hatten ihre Freude daran.

Da dieses Jahr natürlich keine Weihnachtsfeiern stattfinden, wurden bei uns die jährlichen Auszeichnungen für langjährige Zugehörigkeit in der Firma im kleinen Kreis im Freien durchgeführt.

Dazu einen Gutschein für 15 Jahre Arbeit im ambulanten Dienst. Ja ja, die Zeit vergeht wie im Fluge.
Morgen entscheidet sich, wie es bei mir arbeitstechnisch am Montag weitergeht. Ich lass mich überraschen.
Bleibt alle gesund oder werdet es.

Heute

wäre die Eröffnung des Weihnachtsmarktes gewesen, aber das Leben läuft derzeit nach anderen Regeln.
Nach einer Woche Quarantäne, sitzt Bärbel wieder zu Hause und wartet auf die Entscheidung des Gesundheitsamtes.
Nach positiven Fällen in der Tagespflege ist diese nun geschlossen und das (negative) Personal muss nun wieder vorsichtshalber in häusliche Quarantäne oder im ambulanten Dienst aushelfen.
Und ich komme gerade vom Einkaufen und Fischefüttern in der Tagespflege, schließlich geht das Leben trotzdem weiter.
Weil es, wie Eingangs bereits erwähnt, in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt gibt, möchte ich euch einige Impressionen der letzten Jahre zeigen.
Vielleicht trägt es etwas dazu bei, ein bischen Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

Die “Krauß-Pyramide” dreht sich (mit Unterbrechungen) seit 85 Jahren.

Geschmückt ist die Altstadt auch in diesem Jahr.

Die Musik kommt aber nur aus dem Lautsprecher.

Es dreht sich kein Karussell am Glockenspiel.

Ebenfalls kein Gedränge im Schloßhof…

…auch nicht im Zschopauer “Schloß Wildeck”.

Nix mit Glühwein, Bratwurst und Co.

Volkskunst gibts nur im Laden.

Und auch von Schnee keine Spur.

Es bleibt uns nur zu Hause die Zeit mit Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen zu verkürzen und auf bessere Zeiten zu hoffen.

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