Einen Tag am Meer

erlebten wir am Samstag vor einer Woche mitten in Thüringen.
In Zella-Mehlis, eher bekannt durch den Wintersport, gibt es seit 1994 den Erlebnispark Meeresaquarium.
Auf der Fahrt dorthin durchquerten wir auch den mit fast 8 km längsten Strassentunnel Deutschlands.

Schon die Aussenanlagen mit den Koi-Becken sind sehr sehenswert. Hier können die Kinder die Fische füttern, sie fressen aus der Hand.

Im Haus sind über 60 Aquarien auf reichlich 7000m² Fläche untergebracht, die größten Becken fassen 100.000, 250.000 und eine Million Liter Wasser. Außerdem gibt es ein separates Krokodilhaus und ein großes Restaurant.
Ich möchte keinen Roman schreiben, schaut euch einfach die Bilder an. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.


Kein Vulkangestein, ein Steinfisch!


Ein Koi-Becken mit Wasserfall…


Bei den Haien…

Mit einem mittlerweile seltenen Vogel möchte ich meinen heutigen Reisebericht beenden.

Nachdem

wir am Himmelfahrtstag das Familienfest des Ratskellers Schwarzenberg besucht haben und “De Erbschleicher” wie immer für gute Stimmung sorgten, ging es am Sonntag zu den Schwarzenberger Eisenbahntagen.

Da das Gelände des Eisenbahnmuseums etwas abseits liegt, brachte uns der Zubringer, eine sogenannte “Ferkeltaxe”, dahin.

Im Museum angekommen, wurde sich erst einmal gestärkt. Nein, nichts Besonderes, Bockwurst mit Kartoffelsalat, bzw. Brot gab es.
Danach wurden die Schätze der Hobbyeisenbahner in Augenschein genommen. Lokomotiven waren viele zu sehen, aber keine Dampflok in Aktion. Dazu weiter unten mehr.


Wer kennt sie noch, diese Handwagen auf den Bahnsteigen?


Otto Grotewohl, der erste und einzige Ministerpräsident der DDR, schaut den Eisenbahnern immer noch bei der Arbeit zu…


Ob an dieser Lok der Regierungszug gehangen hat?

Pünktlich um 13 Uhr wie immer die große Lokparade, festgehalten von vielen Handys, Fotoapparaten und Videokameras.


Welche Prinzessin oder Königin hier dem Volk gewunken hat kann ich leider nicht sagen.

Das keine Dampflok bei der Parade zu sehen war liegt daran, daß sich der Stolz der Schwarzenberger leit längerer Zeit zur Hauptuntersuchung im Dampflokwerk Meiningen befindet. Im Gegensatz zum TÜV beim Auto wird eine Dampflok vollständig zerlegt und jedes Bauteil geprüft und falls notwendig ersetzt. Die Kosten belaufen sich auf weit über 100.000 Euro, und das ist nur mit vielen Spenden zu stemmen.
Ein Foto ihres Schätzchens bei einer früheren Lokparade habe ich aber gefunden.

Mit einem Blick aus dem Wartehäuschen möchten wir uns für heute verabschieden.

Übrigens wurden wir auf der Fahrt zum Eisenbahnmuseum von einer jungen Frau “erkannt”. Wie es sich herausstellt war es eine ehemalige Arbeitskollegin von Blechi. Sie meinte, das sie bei uns auch hin und wieder liest und hofft auf einen Beitrag von dieser Veranstaltung.
Und… es gibt diesen Beitrag dank Thomas.

Vor 2 Wochen

besuchten wir den kleinen Tierpark Klingenthal. Dort entdeckten wir auch einen Flyer des Vogtländischen Freilichtmuseums Landwüst und Eubabrunn.
Also machten wir uns an diesem Wochenende auf den Weg, um ganz tief in die Geschichte des ländlichen Lebens einzudringen.


Vom Kassenhäuschen, der alten Schmiede, aus betraten wir das 19. und frühe 20. Jahrhundert.


Die meisten Gebäude und Scheunen wurden aus anderen Teilen des Vogtlandes hierher gebracht!


Eine muntere Bande…


Eine Streicheleinheit für die Ziege.


Auf so einer Schulbank habe ich 1963 noch gesessen. Schiefertafeln gab es aber schon nicht mehr.


Wirklich sehenswert die verschiedenen Wohnungseinrichtungen. Meist hinter Glas, damit sie nicht weniger werden…


Das ist eine sogenannte Rußküche, die Erklärung ist auf dem nächsten Bild.


Mit dieser Kutsche ging es Sonntags sicher zur Kirche.


Ob Traktorfahren damit Spaß gemacht hat?

Und zum Abschluß noch 2 Bilder vom Anfang und dem Ende.

Es war ein sehr gelungener Ausflug und man weiß nun wieder einmal, wie gut es uns doch in der jetzigen Zeit geht. Auch wenn es hin und wieder kleine Engpässe gibt. Man sollte doch viel zufriedener sein und nicht nur nörgeln.

Der erste größere Ausflug

in diesem Jahr führte uns wieder in die Dresdener Gegend. Diesmal ins Landschloß Pirna-Zuschendorf.

Hier kann man jedes Jahr im März und April die Blüte der Kamelien in den Gewächshäusern bewundern. Zudem findet im Schloß die deutsche und sächsische Kamelienblütenschau statt, mittlerweile bereits zum 18. Mal. Ohne viele Worte, man muss es einfach gesehen haben…

Von den Gewächshäusern ging es jetzt durch den Park, vorbei an vielen Rhododentronsträuchern und diesem kleinen Teich, ins Schloß.

Die diesjährige Ausstellung steht unter dem Motto “Das härteste Holz, das beste Öl, die schönsten Kamelien.


eine Wurzelkugel…

Zum Abschluß die Sieger des Wettbewerbes “schönste Kamelienblüte Deutschlands”, beide aus einer Gätnerei in Coswig/Sachsen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Ausstellung unbedingt besuchen, zu sehen ist sie noch bis 18. April.
Ab 15. April bis zum 1. Mai schließt sich die 15. Azaleenschau an, die Sammlung der ehemaligen “Königlichen Hofgärtnerei zu Pillnitz”.

Tschüß bis zum nächsten Mal sagen Bärbel und Thomas

Vor kurzem

haben wir wieder einmal den Zoo der Minis in Aue besucht.
Im vergangenem Jahr waren einige Gehege leer und die Besucher fehlten “Dank Corona” natürlich sehr.
Diesmal hatten wir mehr Glück und konnten so viele Tiere sehen und einen schönen Nachmittag genießen.





Beim Nymphensittich stellt sich die Frage, ist er müde, oder will er uns ein Ständchen singen?



Wie immer viele Fotos, aber die Entscheidung fällt so schwer.

Sächsische Schweiz zum Zweiten

Am Ende unseres Urlaubes brachen wir nochmal in die sächsische Schweiz auf. Wie fast jeden Morgen wurden wir zum Frühstück von Hugo, einem Bernersennen Mischling begrüßt.

Unser Weg führte uns ins Kirnitzschtal bei Bad Schandau. Wir waren relativ früh dran, deshalb gab es auch noch kein Parkplatzproblem.


Hinter den Autos ist die Kirnitzschtalbahn zu sehen, eine Straßenbahn die von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall fährt.

Jetzt wurde es Ernst. Unsere Wanderung führte uns 45 Minuten bergauf zum Felsentor “Kuhstall”.


Durch Unwetter im Juli war der Weg stark ausgewaschen.


Jede Menge Steinmännchen am Wegesrand.


Abenteuerliche Wanderwege…


Das Felsentor “Kuhstall”. Der Legende nach versteckten
im 30-jährigen Krieg die Bauern hier ihre Rinder.


Ein Kletterfelsen der leichteren Art.


Die Himmelsleiter. Wir haben da “leider” nicht durchgepasst…

Die zweite Etappe an diesem Tag sollte uns eigentlich zur sogenannten Brandbaude bei Hohnstein führen. Aber weder das Navi, noch der freundliche Herr vom Ordnungsamt Hohnstein (er kontrollierte gerade Parkscheine…) hatten eine Idee uns 2,5 km Fußmarsch zu ersparen. Na wenigstens ist uns ein Foto aus einiger Entfernung gelungen…


Der Brand, “Balkon der sächsischen Schweiz”.

Wir verließen die Berge Richtung Norden und statteten der Stadt Stolpen einen Besuch ab.


Stolpen, ein schönes Städtchen am Rande der sächsischen Schweiz.

Hier war die Burg unser Ziel. Eigentlich nur eine Burgruine, aber von hohem geschichlichen Interesse. In ihren Mauern verbrachte Reichsgräfin von Cosel, wichtigste Mätresse August des Starken und die wohl berümteste Frau Sachsens 49 Jahre ihres Lebens, nachdem sie in Ungnade gefallen war. Aber nicht die ganze Zeit als Gefangene, sondern die letzten Jahre freiwillig. Warum ist bis heute nicht eindeutig geklärt.


Rechts im Bild der sogenannte “Coselturm”.


Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel.


Im Coselturm


Nicht gerade gemütlich …


Mit einem Blick vom Coselturm beenden wir unsere Urlaubs-
reportage. Eine schöne Woche Urlaub ist zu Ende und wir fahren nach Hause. Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Auf der Elbe

Noch einmal führte uns der Weg nach Dresden. Diesmal aber auf direktem Weg ans Elbufer. Natürlich nicht ohne die Schönheiten der Altstadt zu bewundern.


Augustusbrücke, Hofkirche, Residenzschloß mit Hausmannsturn und Ständehaus an der Brühlschen Terasse (v.r.n.l.).

Das Schiff, die “Dresden”, wartete schon, inklusive einer gewaltigen Menschenmenge. Aber alle haben draufgepasst und los ging’s.


Die Waldschlößchenbrücke. Sie kostete dem Elbtal den Welterbetitel. Ich finde sie fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, oder?


Die Loschwitzer Brücke, das “Blaue Wunder”.


Am Elbufer herrscht reges Treiben…


In Pillnitz angekommen, die Völkerwanderung zum Schloß beginnt.

1706 erwarb “August der Starke” das Schloß und ließ es im barocken Stil umbauen. Er schenkte es seiner Lieblingsmätresse Gräfin von Cosel, enteignete sie aber 1718, nachdem sie in Ungnade gefallen war (wir berichten davon beim nächsten Mal).


Das Bergpalais.


Das neue Palais.


Die Orangerie.


Südliches Flair.


Die 230 Jahre alte Kamelie vor ihrem Winterquartier.


Zum Vergleich eine Kamelie meiner Schwester. Nicht so groß, nicht so alt, dafür aber schöner da gefüllte Blüten.


Die Rückfahrt mit der “Meissen” (Baujahr 1885!) ist gesichert.


Das Wasserpalais vom Schiff aus gesehen.


Die Dampfmaschine hat Stromabwärts nicht so viel zu tun.


Auch südlich von Dresden schon Weinberge.


Der 252 m hohe Dresdener Fernsehturm, seit 30 Jahren für Besucher geschlossen…


Die bescheidenen Behausungen der Reichen und Schönen.


Das “Blaue Wunder” nochmal von Weitem.


Höhepunkt des Tages: Medaillons vom Junghirsch… Lecker!

Morgen geht es ein zweites Mal in die sächsische Schweiz,
u.a. zu einer Wandertour ins Kirnitzschtal.
Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Die sächsische Schweiz

Die sächsische Schweiz ist ein Wander- und Kletterparadies. Da wir aber nicht zu dieser Gruppe Menschen gehören, beschränkten wir uns an einem Urlaubstag auf die Ziele des Massentourismus.
Zuerst wurde die Bastei, ein Felsmassiv hoch über der Elbe angesteuert. Auch heute gilt: viele Fotos, wenig Text. Kann man alles im Internet nachlesen.


Die Basteibrücke, erbaut 1850/51.


Blick hinunter zur Elbe.


Der Kurort Rathen mit dem Lilienstein im Hintergrund.


Rechts im Bild die sogenannte Lokomotive.


Zur Besichtigung der Felsenburg Neurathen konnte ich Bärbel nicht überreden. Im Vordergrund die Kugel einer Steinschleuder.


Auch der Aufstieg zu diesem Aussichtspunkt war ihr nicht geheuer.

Weiter ging die Fahrt über Bad Schandau und die Elbe bis nach Königstein. Im Parkhaus hat Bärbel die Tochter ihrer Chefin getroffen, die Welt ist doch ein Dorf…


Mit dem Bähnle vom Parkhaus zur Festung Königstein.


Als ich vor 17 Jahren das letzte Mal hier war,
viel mir der Aufstieg leichter.


Die Friedrichsburg, Lustschlößchen und Beobachtungsturm.


Wehrhaft, aber nur von geringer militärischer Bedeutung.


Die Garnisonskirche.


Im Schatzhaus, ein Faß voller Taler.


Mit 152m der zweittiefste Brunnen Deutschlands.


Auf dem Dampfer ist noch viel Platz.


Aus der “Festungshaft” entlassen.


Ein Wilthener Gebirgskräuter vor dem Essen.
Natürlich ging der auf’s Haus.

Und morgen geht’s endlich auf’s Schiff. Tschüß bis bald sagen
Bärbel und Thomas.

Dresden

Die nächsten 2 Tage unseres Urlaubes führten uns in die sächsische Landeshauptstadt, nach Dresden. Mit dem Auto zu einem kostenfreien P+R Parkplatz am Stadtrand, 2 Minuten zur Straßenbahnhaltestelle und nach 15 Minuten im Stadtzentrum, einfacher kann man’s nicht haben. Über Dresden sprechen geht eigentlich nicht, Dresden muß man gesehen und erlebt haben. Deshalb heute viele Fotos und nur wenig Text.


Stadtrundfahrt mit der Möglichkeit an 22 Haltestellen aus- und wieder einzusteigen – einen ganzen Tag lang.


Das wiederaufgebaute Residenzschloß vom Zwinger aus gesehen.


Im neuen grünen Gewölbe.


Mit 41 Karat der größte jemals gefundene grüne Diamant der Welt (Kaufpreis vermutlich 400.000 Taler!!). Schärfere Fotos im Internet.


Die Semperoper.


Der Dresdener Zwinger.


Kurfürst von Sachsen und König von Polen – August der Starke.


Der “Canaletto-Blick” in der Galerie “Alte Meister”.


Das Schokoladenmädchen.


Die schlummernde Venus.


Mein Lieblingsbild – die sixtinische Madonna, über 500 Jahre alt.


Die Frauenkirche, hier ein Foto von 1958.


So sieht sie heute wieder aus.


Eine schöne 30-minütige Präsentation der Kirche und das für 4 €.


Das aus den Trümmer geborgene Kuppelkreuz, etwas verbogen aber nahezu unversehrt.

Man hätte noch so viel anschauen können, z.B. das historische grüne Gewölbe, die Porzellansammlung, das Münzkabinett, das Asisi-Panometer oder auch den Zoo. Aber wenn man schon mal dort ist, will man auch die sächsische Schweiz erkunden.
Bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Urlaub…

Der diesjährige Urlaub führte uns nach Wachau. Ins Dorf Wachau, nicht in die Wachau. Dieses liegt in der Nähe von Dresden, fast an der Autobahn. Also der ideale Ort um Dresden, die sächsische Schweiz und auch das Umland Dresdens zu erkunden. Der erste Ausflug führte uns aber erst einmal in die Oberlausitz, nach Bad Muskau. Hier befindet sich der mit 830 ha größte Landschaftspark Zentraleuropas. Erschaffen wurde er zwischen 1815 und 1845 von Fürst Hermann von Pückler-Muskau im englischen Stil. 2004 wurde der Park in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. 1/3 des Parkes befinden sich auf deutscher Seite, 2/3 auf Polnischer. Er ist damit einer der wenigen grenzüberschreitenden Welterbestätten. 2008 war ich das erste Mal hier, da war das Schloß noch nicht fertig restauriert und eine der Neißebrücken wartete auf den Wiederaufbau.

Jetzt ist alles fertig und erstrahlt in altem Glanz.

Auch dem “Ausflug” nach Polen stand nichts mehr im Wege…

Im Jahre 2010 wurde der halbe Park von einem Neiße-Hochwasser bis zu 20 cm überflutet. Glücklicherweise konnte das Schloß und andere Gebäude durch tausende Sandsäcke geschützt werden und der Park nach kurzer Zeit wieder öffnen.

Natürlich gehören zu einem Park auch Tiere, große und kleine…

Das war der erste Tag, an den nächsten Beiden wird Dresden unsicher gemacht, wir berichten.

Copyright © 2022 by: • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.