Seit dem

letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen und viele kleine Dinge sind passiert.
In unserem Gelände des Alterswohnsitzes sind nach einiger Zeit der Übung und des Kennenlernens 3 Alpakas eingezogen…

Sie sind für die Bewohner und die Besucher ein anziehendes Ziel auf den Ausflügen im Gelände.

Wir haben in dieser Zeit unser Aquarium in der Tagespflege auf Vordermann gebracht, z.B. mit einem neuen Filter versehen, Pflanzen eingesetzt und eine Belüftungsanlage in Betrieb genommen…

Und auch andere kleine Dinge sind passiert..nur die Zeit zum Bloggen war etwas knapp und ehrlich gesagt die Lust ebenso. Die Hitze hat mir arg zu schaffen gemacht… bin nimmer die Jüngste, das merke ich immer wieder.

Nun heisst es ab morgen…. wir sind dann mal weg. Nein, nicht in die weite Welt, in den Harz geht’s. liebe Grüße und für alle eine schöne Zeit… wir brauchen keine 35°C… wir sind auch so zufrieden und glücklich…. bis bald….

Ausfahrt

mit der nostalgischen Fichtelbergbahn von Cranzahl in den Kurort Oberwiesenthal. Dieser Ort ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands mit 893,962 über NN.

Da wir beide, wie immer, sehr zeitig waren, bekamen wir einen Platz im offenen Wagon. So hatten wir einen schönen Blick und auch jede Menge “Rußpartikel” in Gesicht und auf der Kleidung…
Die Fahrt ging über Neudorf ( bekannt für die Räucherkerzen), Niederschlag, Hammerunterwiesenthal nach Oberwiesenthal. In dieser Stunde sahen wir eine wunderschöne Landschaft, Tiere und kleine Orte.

Kurz vor der Einfahrt im Bahnhof O’thal konnten wir links einen Blick auf den Keilberg (1244m) im Nachbarland werfen und rechts auf den Fichtelberg (1215m).

Im Bahnhofsgebäude entdeckten wir eine alte Personenwaage. Schon als Kind sind wir für 10 Pfennige oft daraufgestiegen. Heute aber nicht mehr sooo gern….hihihi

Die Heimfahrt haben wir in einem geschlossenen Wagon verbracht. Thomas ist hin und wieder zum Filmen hinausgegangen.

Am Bahnhof in Niederschlag haben wir dem entgegenkommenden Zug die Spur freigehalten.

In Cranzahl wieder angekommen haben wir die typische Unterführung benutzt um an unser Auto zu kommen.

Es war ein wunderschöner Tag und zu Hause abgekommen wurde schnell geduscht Unsere Haut und Kopfhaut war ganz schön dunkel geworden. Aber es hat sich gelohnt.

Schnippeln…

Am Samsatg waren wir bei Thomas Schwester zum Kaffee. Sie hat einen wunderschönen Garten. Jede Menge Blumen, Sträucher, Obstbäume und auch Arbeit. Dieses Jahr hängen viele Äpfel und Pflaumen an den Ästen. Allein kann man soviel Obst gar nicht verarbeiten und essen. So hat sie uns gleich einen Eimer mit Äpfeln geschenkt. Danke!!!
Also nach Hause und gleich ging es los. Thomas wurde auch eingespannt und wir haben 7 Gläser (klein und groß) Apfelmus zubereitet. Also Kompott für den Winter ist schonmal gesichert.

Tagespflege- ambulanter Dienst

Seit Anfang 2005 bin ich im ambulanten Dienst tätig. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche und auch teils sehr anstrengende Arbeit. Nun hatte ich vergangenes Jahr in die Tagespflege gewechselt, um mein Rücken etwas zu entlasten… der will leider nicht mehr so wie ich…
Anfang Februar kam die Anfrage ob ich einige Tage im ambulanten Dienst aushelfen könnte, da dort sehr viele Überstunden angefallen waren und meist nicht absetzbar waren. Also meine Antwort… klar mach ich doch… kenne mich ja noch gut aus.
Und was war dann????? Corona kam und machte alles anders. Die Zeit schlich dahin und ich war noch immer im ambulanten Dienst.
Seit dem 01.07. bin ich nun wieder in der Tagespflege. Etwas Eingewöhnung ist doch nötig, da in Coronazeiten vieles anders läuft.
Gestern haben meine Kollegin und ich ein Dankeschön vom ambulanten Dienst erhalten …. wir haben uns beide sehr gefreut… Dankeeeeee

Lange Zeit

hat man von uns nichts lesen können. Das Wort “Corona” und die damit verbundenen Einschränkungen betreffen alle Menschen und man macht das Beste daraus.
Ich habe nun 6 Wochen ambulanten Dienst mit anschließender Kindernotbetreuung hinter mir. Ich merke wieder einmal das ich älter werde. Die Ängste um die Kiddis sind entschieden ausgeprägter als vor einigen Jahren… na und die Knochen auch nicht mehr die Besten. Aber wir hatten sehr viel Spaß und den Kindern hat es gut gefallen. Ab heute gehen sie in die Kita zur Notbetreuung, da diese etwas gelockert wurde. Allen Kindern wünsche ich alles Gute.

Mit Thomas gehe ich oft spazieren, da das Bein Bewegung braucht. Die Reha fehlt schon etwas. Die Umgebung von Schwarzenberg haben wir unsicher gemacht. Am Schloßwald ist eine kleine Ausstellung von Norbert Frank zum Thema “Augensteine” zu sehen.


Vor einigen Jahren war ich mit Blechi schon dort, aber bis heute sind einige Werke dazugekommen und wir waren sehr angetan von dieser Kunst.

Ist das Wetter warm und die Sonne meint es gut mit uns ist eine Thermoskanne mit Kaffee immer dabei. Wir waren am Greifenbachstauweiher zwischen Geyer und Ehrenfriedersdorf und haben die Seele baumeln lassen.
Diese Talsperre ist eine der ältesten in Deutschland. 1396 wurde erstmals das Wasser gestaut. Im 15.JH. war das Fassungsvermögen ca 60.000 Kubikmeter. Heute können es durchaus ca 634.000 Kubikmeter sein. Der Stauweiher ist seit den Siebziger Jahren ein Erholungsgebiet mit Bungalows und Campinggelegenheiten.

Nun habe ich eine Woche frei und wir werden liegengebliebene Dinge erledigen. Wir wünschen allen eine gute und gesunde Zeit.

Ostern 2020

ist nun schon wieder Geschichte und Bärbel hat der Arbeitsalltag eingeholt. Und ich beginne heute die dritte Woche meines (Un)Ruhestandes.
Das Rachermannel ist eine schöne Idee meiner ehemaligen Arbeitskollegen. Der Rentenbescheid stimmt aber leider nicht ganz…

Gefehlt hat uns in diesem Jahr der Ostermarkt, welcher normalerweise am Ostersonntag und -Montag stattfindet. Aber wenigstens konnten wir am Sonntag erstmalig den Grill anheizen.

Da wir ja unser Wohnumfeld nicht verlassen sollen und mein Bein auch noch keine größeren Wanderungen zulässt, haben wir in den vergangenen Tagen in Schwarzenberg und Umgebung “jeden Stein umgedreht”.

Schloß und Kirche heute mal aus einer anderen Perspektive.

Die Waldbühne, von den Einheimischen nur Feierstätte genannt. Zweitgrößte Freilichtbühne Deutschlands (15000 Plätze).

Die Sprungschanze in Pöhla, Schanzenrekord immerhin knapp 70 m.

Das Pumpspeicherkraftwerk Markersbach, Zweitgrößtes in Deutschland und in Zeiten von Wind- und Solarenergie wichtiger denn je.

Das Schloß Schlettau, gelegen zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz.

Zum Glück findet der Stassenverkauf von Eis statt, also Pause mit Blick durch die untere Schloßstrasse zur Kirche.

Damit für heute genug vom “bunten Durcheinander”. Bleibt schön gesund wünschen Bärbel und Thomas.

Das Leben geht weiter…

Obwohl die CORONA-Krise unser derzeitiges Leben fest im Griff hat, gibt es doch noch andere Themen, über die es lohnt zu berichten.
Einen Tag nach meiner Operation war Jens Weißflog zu Gast in der Tagespflege in Pöhla. Gerade noch rechtzeitig, bevor alle Veranstaltungen abgeblasen wurden. Wer es nicht weiß, Jens Weißflog gewann im Skispringen 3 mal Gold bei olympischen Spielen, holte 2 Weltmeistertitel und gewann 4 mal die Vierschanzentournee. Da er aus Pöhla stammt, hat er die Einladung gern angenommen und sein neues Buch “Geschichten meines Lebens” vorgestellt. Gern wäre ich auch dabeigewesen, aber einen Tag nach einer derartigen OP…?

Aber er hat nicht etwa nur aus seinem Buch vorgelesen, nein, er hat 2 Stunden frei gesprochen und aus seinem Leben erzählt, fleißig Autogramme gegeben und mit den Mädels der Tagespflege posiert.

Eine weitere Sache ist an dieser Stelle erwähnenswert. Während viele Mütter (und auch Väter) zu Hause sind und auf ihre Sprösslinge aufpassen, weil Kitas und Schulen “dicht” sind, hat der Pflegedienst den Spieß umgedreht und die Kinder zu sich geholt. Streng abgeschirmt von den alten Leuten, werden jetzt einige Kinder ganztägig betreut und auch mit Mittagessen versorgt. Und so wurde aus einem Büroraum kurzerhand ein Spielzimmer mit Schlafmöglichkeiten.

Aber draussen ist es doch am schönsten, besonders die Pöhlaer Sprungschanzen üben magische Anziehungskräfte aus. Hier legte auch Jens Weißflog das Fundament seiner späteren Erfolge.

Und ein schönes Bild zum Schluß… Zwillinge

Bleibt alle schön gesund und macht aus Ostern das Beste.

Das Erzgebirge zeigt Flagge.

Licht hat im Erzgebirge traditionell eine ganz besondere Bedeutung. Die Bergmänner sehnten nach ihren langen Schichten unter Tage dem Licht entgegen.
Jetzt In diesen schweren Zeiten der Corona-Krise wurde nun hier der Aufruf gestartet, wieder einen Schwibbogen oder eine Kerze als Zeichen der Hoffnung ins Fenster zu stellen.
Und natürlich hat das auch Bärbel getan, gleich nachdem sie vom Krankenbesuch in Zschopau wieder zu Hause war.

Wir möchten damit der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass das Virus bald besiegt wird und wieder so etwas wie Normalität in den Alltag einziehen möge.
Und das ALLEN bewust wird, wie verletzlich die Menschheit auch ohne Krieg ist.

Ich habe in der Zwischenzeit das Krankenhaus verlassen und möchte mich bei allen Lesern für die Genesungswünsche bedanken.
Mit dem neuen Knie bin ich zufrieden, nur ein mäßiger Ruheschmerz macht mir nachts zu schaffen. Einziger Wermutstropfen: man hat bei den Untersuchungen Diabetes festgestellt.
Jetzt habe ich täglich einige Tabletten mehr zu schlucken, brauche aber nicht spritzen.

Seid alle recht herzlich gegrüßt von Bärbel und Thomas.
Bleibt bitte gesund!

Die OP

ist gut velaufen. Vergangene Woche war ich 2x bei Thomas zu Besuch. Am Samstag war seine Schwester noch mit und er konnte schon mit den Stöcken mit uns in die Cafeteria.

Heute wollte ich wieder nach Zschopau….. aber leider kam gegen 8.45 Uhr die Nachricht, das keine Besucher rein dürfen…..sch….. ich weiß, das sagt man nicht…. ist aber so.
Nun dürfen wir schreiben und hoffen, das er bald nach Hause kann… wenn sie entlassen…grrrr
Auf Arbeit war heute ebenfalls der Teufel los… aber bestimmt bei vielen anderen ebenso.
Unser Ambulanter Dienst mußte einen Notfallplan erstellen, falls einer geschlossen wird wegen dieser Krankheit. Andere Dienste müßten das übernehmen und müssen ja Bescheid wissen über die Patienten….
Achjaaa… ich bin derzeit fast nur im Ambulanten Dienst…. jede Hand wird gebraucht… leider…. nun hoffen wir auf eine hoffentlich bald ruhigere Zeit und das alles gut überstanden wird… die Omis und Opis sind besonders gefährdet…. passt auf alle gut auf.

Heute

ist es nun soweit und Thomas bekommt ein neues Kniegelenk eingesetzt.
Gestern habe ich ihn in Zschopau ins Klinikum gebracht. Jede Menge Zettel zum Ausfüllen und die Aufnahmeuntersuchung. Dabei fand man heraus, das der Zuckerwert ziemlich hoch ist… bisher noch nie etwas bemerkt. Nun sitzt er seit 5.30 Uhr fertig und wartet….. und ich auch…

Vor 3 Jahren ging alles gut, nun hoffen wir für heute auch das Beste.

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