Neujahr 2024

Wir wünschen allen ein gesundes, schönes neue Jahr. Mögen euch viele wundervolle Momente in diesem Jahr begleiten.

Frohe Weihnacht

wünschen wir all unseren Lesern. Bleibt oder werdet gesund.
Liebe Grüße von Thomas und Barbara

Vorweihnachtszeit 2. Teil

Auch in unserem Städtchen findet jährlich ein großer Weihnachtsmarkt statt. Er ist in unserer Gegend sehr bekannt und beliebt. Er dauert immer 10 Tage und hat einige Höhepunkte. Einen von den Kindern dargestellten Märchenumzug, viele tägliche Programme auf dem Marktplatz und zum Abschluß findet die große Bergparade statt.
Leider hatten wir dieses Jahr nicht viel davon wahrnehmen können, da Thomas eine heftige Bronchitis hatte. Wir haben einen kleinen Spaziergang unternommen und dabei ein Buch gekauft.


Es handelt von Frau Beier (jetzt 99 Jahre alt), einer sehr begabten Scherenschnittkünstlerin aus unserer Stadt. Wir konnten sie dort sogar selbst kennenlernen. Eine angenehme bescheidene Künstlerin.

Den Bergaufzug haben wir nur vor unserer Haustür kurz sehen können, da es Thomas noch nicht gut ging.


Da vor unserer Haustür auch eine “Bratwurstbude” und der “heiße Hirsch” standen, mußten wir doch noch beides verkosten. Lecker war es.

Nächstes Jahr werden wir bestimmt öfter den Markt besuchen. Als Rentner hat man ja die Zeit dazu ;)

Ute Freudenberg

Nach Konzerten von Roland Kaiser und Rudy Giovannini in diesem Jahr, haben wir es uns nicht nehmen lassen auch Ute Freudenberg auf ihrer Abschiedstournee zu besuchen.

Also ging es am Samstag nach Annaberg-Buchholz in die Festhalle.

Nach einer kleinen “Einstimmung” begann das 2-stündige Konzert vor ausverkauftem Haus.


Ute bot einen Querschnitt ihres musikalischen Schaffens, von den Anfängen mit der Gruppe “Elefant”, ihrer Zeit in der BRD, bis zu ihrem letzten Album “Stark wie nie”.

Ihr langjähriger Duettpartner Christian Lais begleitet sie auf der gesamten Tournee und so durfte auch ihr Lied “Auf den Dächern von Berlin” nicht fehlen.

Ganz emotional erinnerte sie mit einem Lied an ihre Mutter.

Und es wird sicher noch nie ein Konzert ohne die “Jugendliebe” gegeben haben…

Alle Zugaben vor 1000 begeisterten Zuhörern konnten wir allerdings nicht erleben, denn das nächste Event wartete bereits.
Also hieß es schnell nach Hause und ins Bett. Wir werden berichten.

Der Winter ist da

Vom Samstag zum Sonntag hatten wir ca 20 cm Neuschnee. Es sieht sehr schön aus, solange man nicht unbedingt raus muß.


Die letzten Wochen wurden Plätzchen und Stollen gebacken, jedoch etwas weniger als die Jahre zuvor.

Gestern kam der Weihnachtsbaum in unserem Städtchen an. Da er genau vor unserer Haustür vorbeigefahren wurde waren wir natürlich dabei.

Heute wurde der Stollenkuchen gebacken und natürlich auch probiert.

Nun gehe ich kurz 2 halbe Tage arbeiten und dann erwartet uns ein anstrengendes Wochenende.
Wir werden berichten….

Aus die Maus

war Thomas sein Spruch als ich am Freitag nach Hause kam.
Ja, ich hatte an diesem Tag meinen letzten Arbeits-, oder besser Urlaubstag. Natürlich durfte ein kleiner Imbiss für die Mädels nicht fehlen, manch eine hat immer sehr großen Hunger :)

Von der Geschäftsführung wurde ein großes “Gratuliergemüse” überreicht. Dazu gab es einen Einmalbetrag beim Ausscheiden aus dem Unternehmen. Gerade zur rechten Zeit, just an diesem Tag gab die Waschmaschine den Geist auf.

Von meinen Mädels gab es eine Fahrt nach Quedlinburg zum Advent in den Höfen. Das hatten wir bereits im Fernsehen gesehen und freuen uns beide sehr darauf. Neben kleinen Geschenken wurde auch ein T-Shirt geschenkt. Es mußte natürlich gleich angezogen werden…ohjeeee

Von meinen “alten Leutchen” erhielt ich auch jede Menge Geschenke und es flossen sogar einige Tränchen…

Nun werde ich noch 1x pro Woche etwas Betreuungsarbeit leisten. Wir werden sehen was das “Rentnerdasein” noch so bringt ;)

Das Bayerische Meer

Am letzten Tag ging es noch einmal nach Bayern, diesmal an den Chiemsee. Das Schloß Herrenchiemsee, drittes Schloß nach Neuschwanstein und Linderhof des Bayerischen Königs Ludwig II. war unser Ziel.
Das Schloß befindet sich auf der Herreninsel, ist also nur mit dem Schiff erreichbar. Von Prien aus stachen wir deshalb in See.

Auf der Herreninsel angekommen folgte ein ziemlich anstrengender Fußmarsch zum Schloß. Meist schön in der Sonne bei über 30°C und keine Bänke weit und breit. Pferdekutschen standen bereit, aber Bärbel wollte laufen….

Am Schloß angekommen entschädigte der Park aber für die Strapazen.




Wie gesagt, Bänke Mangelware.

Jetzt aber zum Schloß. 1878 mit dem Bau begonnen, sollte es eine Kopie von Schloss Versailles in Frankreich werden. Durch den frühen Tod Ludwig II. blieb der Bau jedoch unvollendet.
16,5 Mio. Mark betrugen die Kosten bis zu diesem Zeitpunkt, der König wohnte ganze 10 Tage im Schloß. Es sollte sogar nach seinem Tod zerstört werden. Zum Glück ist das nicht geschen und wurde bereits 7 Wochen nach seinem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Schloß nahmen wir an einer sehr interessanten Führung durch die prunkvollen Schauräume teil, das Erkunden auf eigene Faust ist nicht möglich. Allerdings herrscht generelles Fotoverbot und es wird aufgepasst das die Handys in der Tasche bleiben. In der Dresdener Gemäldegalerie oder im “Grünen Gewölbe” muss man zwar die Taschen abgeben, aber Handys sind erlaubt. Deshalb habe ich mir erlaubt ein Foto des Spiegelsaales aus dem Internet zu zeigen.

Der Prunk stellt Versailles in den Schatten.

Für den Rückweg zur Bootsanlegestelle wählten wir aber jetzt die Pferdekutsche, auch wenn es Bärbel’s Augen nicht guttat.

Mit diesem alten Schaufelraddampfer fuhren wir ans Festland zurück.

Mit dem Bild eines Anglers, der mit seinem Hund ein schattiges Plätzchen gewählt hat, möchte ich meinen Reisebericht beenden.

Die nächste Reise können wir ganz entspannt planen, für Bärbel ist die letzte Arbeitswoche angebrochen….
Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Nachlese #2

Auch schon wieder einige Wochen her, ein kleiner Ausflug auf den Scheibenberg. Reichlich 800m hoch ist es der Hausberg der gleichnamigen Bergstadt. Wie an vielen Orten im Erzgebirge grüßt am Ortseingang ein Hunt (nicht Hund), hier sogar mit einer Grubenlok.

Hoch auf den Berg kann man wandern, mit dem Rad fahren, oder ganz bequem mit dem Auto fahren. Wir haben uns für Letzteres entschieden… :-)


Auf den Aussichtsturm sind wir nicht gestiegen, er hat keinen Fahrstuhl.



Originelle Sitzmöglichkeiten.


Als gebürtigen Zschopauer (DKW/MZ) begeisterten mich diese beiden Motorräder, eine AWO 425 aus Suhl und eine EMW (nicht BMW) R35 aus Eisenach. Ich schätze, beide ca. 70 Jahre alt und im Topzustand.


Ja, diesen Namenszusatz darf Zschopau seit Kurzem tragen.


Eine besondere Ehre, der Enkel des Firmengründers Jørgen Skafte Rasmussen und Carl Hahn Junior, Sohn des erfolgreichen Managers von DKW und Mitbegründers der Auto Union, präsentieren das neue Ortsschild.

Doch nun zurück zum Thema.
Es gibt einen schönen Weg, von dem aus man die Aussicht auf das halbe Erzgebirge genießen kann.

Blick nach Osten, links oben der Bärenstein, rechts Crottendorf.


Scheibenberg liegt gen Norden, links gehts nach Schwarzenberg.

Unterhalb des Berges liegt das eigentliche Highlight Scheibenbergs, die Basaltsäulen auch Orgelpfeifen genannt. Dass man die Säulen bewundern kann, ist alten Steinbrucharbeiten zu verdanken. Zum Glück wurde der Gesteinsabbau verboten, sonst wäre heute nichts mehr zu sehen.


Die Orgelpfeifen.


“Basalti”, das Maskottchen der 500-Jahr-Feier im vergangenen Jahr.


Auch der Wintersport wird in Scheibenberg gepflegt.

Zum Schluß noch ein Foto einer weiteren schönen Basaltformation, der Hirtstein bei Satzung an der Grenze zu Tschechien.

Im nächsten Beitrag geht es nicht auf den Berg, sondern tief unters Erzgebirge.
Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

Nachlese…

Seit dem letzten Beitrag sind schon fast 2 Monate vergangen, aber im Sommer sitzen wir lieber auf der Terasse als vor dem Computer.
Deshalb eine kleine Nachlese unserer Aktivitäten.
Vor einigen Wochen haben wir dem Wasserschloß Klaffenbach, unweit von Chemnitz, einen Besuch abgestattet. Deuschlandweit bekannt durch die Konzerte und Veranstaltungen die hier stattfinden.
Allein im August geben hier Adel Tawil, Nena und Matthias Reim Konzerte und auch Florian Silbereisen war schon oft mit der Schlagerelite zu Gast.
Wir aber wollten nur das Schloß besuchen, innen und außen.



Es ist vollständig von Wasser umgeben.


Ein schöner Schloßhof, für Leib und Seele ist bestens gesorgt.


Ein Blick aus dem Fenster.


Natürlich kann man hier auch heiraten.

Im Museum zum Einen unmengen historischer Bügeleisen.

Zum Anderen technische Dinge vergangener Zeiten.

Auf dieser Schreibmaschine konnte jeder mal probieren.


Mein Volksempfänger sieht besser aus!


Wer hat damit noch gerechnet?

Das war unser Ausflug zum Wasserschloß Klaffenbach, in Kürze gehts weiter.

Perla Castrum

Ja, diesen Künstlernahmen trägt das Museum in unserem Schloß. Vor Kurzem haben wir es endlich mal geschafft es zu besuchen.
Fast egal aus welcher Richtung man kommt, das Schloß auf dem Felssporn ist nicht zu übersehen.

Und wer es mal besuchen möchte, unterhalb befindet sich ein großer Parkplatz, natürlich kostenfrei, und hoch kommt man ganz bequem mit dem Schrägaufzug. (links unten im Bild)
Das Museum ist ein typisches Heimatmuseum, ergänzt durch eine Sonderausstellung aus dem Nachlass von Erika Pohl-Ströher. Diese war eine leidenschaftliche Sammlerin von Mineralien, Volkskunst und Kunsthandwerk. Ihre gesamten Schätze hat sie den Städten Freiberg (Terra Mineralia) und Annaberg-Buchholz (Manufaktur der Träume) als Dauerleihgabe überlassen. Nun eine kleine Auswahl der ausgestellten Exponate.


Kleine Männle in Nußschalen.


Ein Weihnachtsberg in der Kokosnuß.


Die schwarzenberger Pyramide im Kleinformat.


Ein Blick aus dem Fenster auf den Parkplatz.


Altes Handwerk, die Zinngießerei.


Puppen aus dem Nachlass Erika Pohl-Ströhers.


Diesen Scherenschnitt (der Narrenzug) hat die schwarzenberger Künstlerin Gudrun Beier im Alter von 87 Jahren angefertigt!


Ganz oben im Turm das Gefängnis.


Dieses Zeug, genannt Kumpeltod, hat so machen umgehauen…

Zum Schluß haben wir noch 2 interessante Bilder gefunden, unser Haus während des Abrisses und das Blumeneck nach dem Wiederaufbau.

Der schieferne Handwerksbursche war schon sichergestellt.


Leider steht der schöne Laden jetzt leer.


Vor dem Heimweg haben wir uns in der nahen Steigerstube noch einen Eisbecher gegönnt. Und wer saß da? Die Künstlerfamilie Beier mit Mutter Gudrun (jetzt 98), Tochter Christine und Enkelin Lydia.

Tschüß bis bald sagen Bärbel und Thomas.

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