Es ist soweit…

Ist der Totensonntag vorbei, werden bei uns im Erzgebirge “de Manneln” geweckt und alles aufgebaut. Aber kein amerikanischer Firlefanz, bei uns gibt es nur Traditionelles.
Dann ein Blick aus dem Fenster… leuchtet es schon irgendwo?
Ja, na dann los.

Dieses Regal zwischen Küche und Wohnzimmer bietet viel Platz.

Der Porzellanstock musste der Pyramide weichen, jetzt steht er in der Badewanne.

Ein Schwibbogen mit dem Schloß meiner Heimatstadt und Brigitte hat alles im Blick.

Die Seiffener Kirche ist allgegenwärtig.

Auch das Arbeitszimmer kommt nicht zu kurz.

Ein Geschenk meiner Kollegen anlässlich des Ausscheidens aus dem Arbeitsleben. Ganz so hoch ist die Rente allerdings nicht…

…und jetzt leuchtets…

In diesem Sinne wünschen wir euch eine schöne Adventszeit, auch wenn es in diesem Jahr keine Weihnachtsmärkte gibt.

Nachtrag:
Die Familie hat Zuwachs bekommen. Eben ist dieser original schwarzenberger Räucherdrache bei uns eingezogen.

2. Nachtrag:
Nun sind wir komplett.

Im letzten Artikel

schrieb ich, dass nun bald “de Manneln” geweckt werden. Dazu kam von Do eine Anfrage was denn Manneln sind.
Also wer es nicht weiß, Manneln sind Räuchermännchen die bei uns im Erzgebirge zur Advents- und Weihnachtszeit genauso dazugehören wie Schwibbogen und Pyramide.
Ich verzichte an dieser Stelle auf Fotos, sondern verweise auf das deutschlandweit einzige Räuchermann-Museum in Cranzahl:
“www.raachermannlmuseum.de/museum.html”
Im Dezember 2017 besuchten wir übrigens dieses Museum und berichteten auch darüber.
Und noch eine Anfrage erreichte uns von Do, die sich gern eine kleine Tischpyramide kaufen möchte. Die Firma Zeidler “www.zeidler-holzkunst.de” produziert in Cämmerswalde bei Seiffen. Also mehr Erzgebirge geht nicht.
Wenn wir in einer Woche unsere Manneln, Schwibbögen und Pyramiden aufgestellt haben, präsentieren wir euch ein paar Fotos.

Das herrliche Herbstwetter

lockte am vergangenen Wochenende auch uns hinter dem Ofen hervor. Angeregt durch den WhatsApp-Status einer Kollegin von Bärbel erfuhren wir vom Waldgeisterweg in der Nähe von Ehrenfriedersdorf.
Wir waren nicht allein, nein, Massen von Erwachsenen mit noch mehr Kindern waren unterwegs.


Oben im Bild der Förderturm der ehemaligen Zinngrube.

Das Fotografieren war schwierig, man musste sich nicht selten an den Skulpturen anstellen. Natürlich ist es in erster Linie etwas für Kinder, aber der Spaziergang durch den Wald hat auch unseren Knochen gutgetan.


Bernd das Brot…


Ein schöner Rastplatz.


Unser “Karzl” war auf Schwammesuche…

Und nun freuen wir uns auf die Adventszeit, nächste Woche werden “de Manneln” geweckt.

Leider

neigt sich die Terassensaison so langsam dem Ende entgegen. Gestern morgen waren am Thermometer 0°C zu sehen… grrrrr.
Also wurden die wenigen Sonnenminuten genutzt, um die ersten Pflanzen für den Winter vorzubereiten und etwas herbstliche Stimmung gezaubert.

Vor dem Mittagessen wurde noch schnell an die Wahlurne getreten um einen neuen Bürgermeister zu küren…. Es war der 2. Wahlgang bereits.
Danach lecker Zunge, Erbsen und Kartoffeln gegessen. Im Anschluß haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Rosarium

Im Urlaub haben wir uns das Rosarium in Sangerhausen angesehen. Es besitzt die größte Rosensammlung der Welt, 8600 Arten mit insgesamt ca. 80000 Rosensträuchern auf einer Fläche von 13 Hektar.

Dieser großzügig angelegte Garten, gegründet vor knapp 120 Jahren, wurde 2003 zum Jubiläumsgarten gekührt.
Man kann sich vorstellen, wieviel Liebe und Arbeit in so einem wunderschönen Garten steckt.


Meine Kamera ist heißgelaufen bei so vielen schönen Rosen, aber auch anderen Pflanzen. Leider waren schon einige Rosenarten verblüht, aber es gab noch genug zu sehen.

Auch die kleinen Flugtierchen hatten Spaß an ihrer Arbeit.

Ob das nun als Arbeit bezeichnet werden kann weiß ich nicht… man nennt es sicher eher Vergnügen.. ;)

Die vielen Bänke luden zum Verweilen ein. Man konnte die Sonne genießen und einen Pilz habe ich auch noch entdeckt. Dieser hat getrocknet den Weg bis nach Schwarzenberg gefunden.

Auf einem kleinen Teich blühten Seerosen und zum Schluß sahen wir auch noch die “schwarze Rose”, welche sehr dunkelrot aussah und auch am Abblühen war.

Es war ein wunderschöner Ausflug und wir sind zufrieden in unser Hotel zurück.

Familientag

am Tag der Deutschen Einheit bei uns in Schwarzenberg.
Da unsere Altstadt doch etwas verwinkelt ist, war es möglich einen solchen Tag ohne große Anstrengungen zu veranstalten.

Auf dem Markt erklang Unterhaltungsmusik und natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gab keinerlei größere Menschenansammlungen.
Die Gäste waren froh gelaunt und die Kinder ganz besonders. Schließlich gab es Zuckerwatte, Popcorn, Limo, Eis und andere leckere Sachen. Außerdem war ein Clown in der Stadt unterwegs, welcher Luftballonmodellage zeigte und natürlich verschenkte.

Der hier allseits bekannte Stelzenläufer drehte gleich einmal eine Pirouette mit der Bedienung und sorgte damit für jede Menge Lacher. In den kleinen Gassen waren Straßenmusiker unterwegs. Mit ihren schönen Melodien begeisterten sie die Zuschauer.

An unserem Glockenspiel war der Brunnen mit Platten abgedeckt und somit eine gute Fläche für die Flame Dancers gegeben. Das Programm war sehr schön, Winnie Puuh war begeistert dabei und schwang seine Hüften im Takt.

Danach ging es zu unserem Schloß, um der Eröffnung des neu gestalteten Schloßparkes beizuwohnen. Unsere “noch” Oberbürgermeisterin (am 11.10.20. ist 2. Wahlgang… es wird eine Neue/einen Neuen geben) und der Landrat Herr Vogel gaben einen Einblick in die Zeit des Baus des neuen Schloßparkes. Schließlich gibt es viele Naturschutz- und Denkmalschutzbestimmungen, welche berücksichtigt werden mußten. Aber die Hürden wurden überwunden und der Park kann sich wirklich sehen lassen. Unser Ritter Georg und sein (neues) Burgfräulein wohnten natürlich den Ausführungen bei und besuchten auch den Park im Anschluß.

Da sehr viele Gäste unterwegs waren, haben wir uns entschieden den Park am nächsten Tag zu besuchen… schließlich wohnen wir nicht weit entfernt.
Es war eine gute Entscheidung… der Tag war wärmer und die Menschen etwas weniger… und los ging es den Park zu erkunden,

Man kann dort viele Kunstwerke aus Holz, Marmor und anderen Naturmaterialien bestaunen. Sie sind alle von hiesigen Gewerbetreibenden gesponsert und haben hier einen guten Standort gefunden.

Es gibt kleine Aussichtspunkte, welche alle mit Bänken ausgestattet sind. Schließlich grenzt das Gebiet an ein Pflegeheim.

Ein Blick auf den gegenüberliegenden Ottenstein, welcher mein Anblick aus der alten Wohnung war.

Der Schrägaufzug verbindet für 50 ct den (kostenfreien!) Parkplatz am Hammerweg mit der Altstadt.
Neu sind auch die Initialen Schwarzenbergs als Sitzgelegenheit.

Zum Schluß waren wir noch in unserer St.-Georgen Kirche. Da an diesem Tag Erntedankfest war, waren wir von der schönen Dekoration begeistert.

Sooo, nun aber Schluß… ich kann nicht alle Fotos hier zeigen. Es war ein wunderschönes Wochenende und wir hatten sonnige Tage. Nun schauen wir nach vorn und Terassien wird auf Herbst und Winter eigestellt.

Seit dem Weihnachtsmarkt 2019

endlich die erste Veranstaltung wieder in Schwarzenberg.
Nachdem der Ostermarkt und das Altstadtfest ins Wasser gefallen sind, am vergangenen Wochenende das Schwarzenberger Weinfest.
Da die Mädels der Tagespflege heute mit den Leutchen einen Ausflug nach Neudorf unternehmen, werde ich das Bloggen übernehmen.
Was macht man in Neudorf? Man stellt bei der Firma Huss selbst Räucherkerzchen her. Das macht Spaß und schwarze Hände gibt’s gratis dazu…

Das Maskottchen der “Neidarfer Raacherkarzle” ist das Karzl, hier eine Arbeit des Künstlers Jannis Blechschmidt aus dem Jahre 2017.

Beim Weinfest, normalerweise Bestandteil des Altstadtfestes, präsentieren Weingüter aus Ost und West ihre Tröpfchen. Allerdings sind es keine Schnäppchen, weswegen ich lieber beim Bier geblieben bin.
Das Areal war eingezäunt, man musste sich registrieren und die Teinehmerzahl begrenzt. Aber wie man sieht war es gut besucht und die Abstände wurden nicht immer eingehalten.

Zu Essen gab es Bärbels Leibspeise bei solchen Veranstaltungen, Langos mit Knoblauch und Käse…

Als es dunkel wurde gab es einen Vorgeschmack auf eine weitere Veranstaltung, die in diesem Jahr noch stattfinden soll, die “Nacht der Lichter”, dieses Jahr “In anderem Licht” genannt.
Dies ist ein langer Einkaufsabend mit Musik und Aktionen. Die Fassaden der Häuser am Markt hat man aber schon diesmal schön in Szene gesetzt.

Dann wurde es aber merklich kühler und der Allerwerteste tat weh von langen sitzen auf der Holzbank. Nun freuen wir uns auf die nächste Veranstaltung, den Schwarzenberger Familientag am 3. Oktober, anlässlich 30 Jahre deutsche Einheit.

Nachtrag…
Wir hatten mit den alten Leutchen sehr viel Spaß beim Raacherkarzel drehen. Wenn man bedenkt, dass alle über 70, 80 Jahre sind und teils körperlich sehr eingeschränkt, sind doch wunderbare und lustig aussehende Karzeln entstanden.
Diese müssen nun 2-3 Wochen trocknen und sind pünktlich zur Adventszeit bereit abgebrannt zu werden.

Übrigens sahen die Hände von 23 Leutchen so schwarz aus…. :) Aus diesem Grund wird es hier auch “Schwarzarbeit” genannt.
Nun wollen wir als Arbeitskollektiv dies auch noch in der Weihnachtszeit durchführen, da wir diesmal recht wenig davon hatten. Hoffentlich kommt nicht noch einmal Corona dazwischen….

Der dritte Tag

unseres Urlaubes im Harz führte uns nach Quedlinburg. Diese Stadt, 922 erstmals urkundlich erwähnt und seit 1994 Weltkulturerbe, gehört halt zum Pflichtprogramm eines Harzbesuches.
Ich glaube, wäre 1989 die politische Wende nicht gekommen, würde die historische Altstadt so nicht mehr existieren, war doch der Verfall der Fachwerkhäuser schon weit vorangeschritten.
Es gab sogar Pläne in der DDR die historische Altstadt komplett abzureißen und neu aufzubauen. Zum Glück scheiterte dieser Plan am Geldmangel.
Nun einige Impressionen aus der Welterbestadt.


Das Rathaus.


Blick zur Stiftskirche.


Das kleinste Haus Quedlinburgs.


Bauarbeiten an Schloß und Kirche.


Fachwerkhäuser so weit das Auge reicht.


Bei einer Stadtrundfahrt mit der “Bimmelbahn” erfährt man mehr als bei Wikipedia.

Leider blieb uns der Domschatz verwehrt, da zu dieser Zeit gerade ein Orgelkonzert stattfand und wir nicht so lange warten wollten.
Auf der Rückfahrt statteten wir der Roseburg noch einen Besuch ab. Hier war ich (Thomas) 2007 das letzte Mal. Es interessierte mich ob die Gestaltung der Anlage weitere Fortschritte gemacht hat.
Sie hat und Bärbel war begeistert. Nein, es ist keine mittelalterliche Burg, sie ist gerade mal 112 Jahre alt.

Das war der dritte Tag, weitere werden folgen…

Seit dem

letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen und viele kleine Dinge sind passiert.
In unserem Gelände des Alterswohnsitzes sind nach einiger Zeit der Übung und des Kennenlernens 3 Alpakas eingezogen…

Sie sind für die Bewohner und die Besucher ein anziehendes Ziel auf den Ausflügen im Gelände.

Wir haben in dieser Zeit unser Aquarium in der Tagespflege auf Vordermann gebracht, z.B. mit einem neuen Filter versehen, Pflanzen eingesetzt und eine Belüftungsanlage in Betrieb genommen…

Und auch andere kleine Dinge sind passiert..nur die Zeit zum Bloggen war etwas knapp und ehrlich gesagt die Lust ebenso. Die Hitze hat mir arg zu schaffen gemacht… bin nimmer die Jüngste, das merke ich immer wieder.

Nun heisst es ab morgen…. wir sind dann mal weg. Nein, nicht in die weite Welt, in den Harz geht’s. liebe Grüße und für alle eine schöne Zeit… wir brauchen keine 35°C… wir sind auch so zufrieden und glücklich…. bis bald….

Ausfahrt

mit der nostalgischen Fichtelbergbahn von Cranzahl in den Kurort Oberwiesenthal. Dieser Ort ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands mit 893,962 über NN.

Da wir beide, wie immer, sehr zeitig waren, bekamen wir einen Platz im offenen Wagon. So hatten wir einen schönen Blick und auch jede Menge “Rußpartikel” in Gesicht und auf der Kleidung…
Die Fahrt ging über Neudorf ( bekannt für die Räucherkerzen), Niederschlag, Hammerunterwiesenthal nach Oberwiesenthal. In dieser Stunde sahen wir eine wunderschöne Landschaft, Tiere und kleine Orte.

Kurz vor der Einfahrt im Bahnhof O’thal konnten wir links einen Blick auf den Keilberg (1244m) im Nachbarland werfen und rechts auf den Fichtelberg (1215m).

Im Bahnhofsgebäude entdeckten wir eine alte Personenwaage. Schon als Kind sind wir für 10 Pfennige oft daraufgestiegen. Heute aber nicht mehr sooo gern….hihihi

Die Heimfahrt haben wir in einem geschlossenen Wagon verbracht. Thomas ist hin und wieder zum Filmen hinausgegangen.

Am Bahnhof in Niederschlag haben wir dem entgegenkommenden Zug die Spur freigehalten.

In Cranzahl wieder angekommen haben wir die typische Unterführung benutzt um an unser Auto zu kommen.

Es war ein wunderschöner Tag und zu Hause abgekommen wurde schnell geduscht Unsere Haut und Kopfhaut war ganz schön dunkel geworden. Aber es hat sich gelohnt.

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