Heute

ist es nun soweit und Thomas bekommt ein neues Kniegelenk eingesetzt.
Gestern habe ich ihn in Zschopau ins Klinikum gebracht. Jede Menge Zettel zum Ausfüllen und die Aufnahmeuntersuchung. Dabei fand man heraus, das der Zuckerwert ziemlich hoch ist… bisher noch nie etwas bemerkt. Nun sitzt er seit 5.30 Uhr fertig und wartet….. und ich auch…

Vor 3 Jahren ging alles gut, nun hoffen wir für heute auch das Beste.

Das letzte

Wochenende war für uns ereignisreich.
Am Freitag konnte Thomas endlich sein neues Auto abholen. Geiler Schlitten… würden manche sagen…hihi
Uns gefällt es auch sehr gut. Da ist soviel Schnick Schnack drin… muß man erst alles ausprobieren.

Am Samstag hatten wir in unserer Tagespflege Faschingsfeier. Auch die Angehörigen waren dazu eingeladen und nutzten dies auch sehr gern. Es war sooooo schön und lustig. Wir haben ein kleines Programm aufgeführt und alle klatschten, schunkelten und sangen kräftig mit.
Unser Team war natürlich auch kostümiert….

Unser ungeprobtes Highlight kam supergut an. Egal ob Wencke Myhre, Klaus & Klaus, die Wildecker Herzbuben oder die Satire der Frau Schmidt… alles ist super gelaufen. Alle Gäste und Angehörige wollen uns im nächsten Jahr wieder besuchen und mit uns feiern.

Thomas war auch dabei und filmte die ganze Sache. Nun muß er den Film schneiden und bearbeiten und dann werden wir sehen. Nächste Woche hat er Urlaub, danach Knie OP und dann Rentner….also hat er doch etwas Zeit….;)

Man

sollte doch öfter mal eine gute Tat vollbringen.
Diese Woche waren es gleich 2 bei mir. Mittwoch habe ich Clara zum Training gebracht und auch wieder geholt und gestern durfte ich den Hund von unserem Cheffchen beaufsichtigen. Damit der kleine Wince (30kg) nicht die ganze Wohnung zerlegt waren wir spazieren. Über eine Stunde waren wir unterwegs. Bergauf und bergab ging es im Laufschritt. Er ist noch im Rüpelalter und es scheint ihm zu gefallen mich hinterherzuziehen…. Aber ich hab mich durchgesetzt und wir hatten viel Spaß.

Wahrscheinlich war er durch den Spaziergang noch immer nicht ausgepowert… er nahm sich meinen alten Schuh vor… Ich glaube es fehlt ein Stück davon…

Aber es war ein angenehmer Nachmittag mit ihm. Man kann ihm verzeihen.

Schnee

seit 2 Tagen bei uns. Gestern war es auf den Straßen schon sehr spektakulär. Es standen Autos quer und LKW`s ebenso. Unsere Gäste in der Tagespflege meinen morgens bei der Begrüßung stets zu mir:”Du hast aber kalte Hände…” Heute dachte ich, ich drehe den Spieß einfach mal um.
Nachdem alle gefrühstückt hatten, saßen sie am Tisch und lasen Zeitung… ein “MUß” täglich….
Also bin ich raus und habe eine große Wanne voll Schnee reingeholt…. Die Augen wurden groß und größer…. hihihi
Nun meinte ich nur “heute bekommt ihr mal kalte Hände”…
Die älteren Leutchen können bei Schnee leider nicht raus, deshalb haben wir den Winter ins Zimmer geholt. Alle haben fleißig Schneebälle geformt und wir haben ein Herz daraus gelegt. Sie waren richtig stolz und fröhlich bei der Sache. Ich denke die Idee kam sehr gut an.

Traritrara

die Post ist da….
Da wir für den Computertisch eine spezielle Steckdosenleiste wollten, wurde die im Internet bestellt. Alles gut, sie kam gestern pünktlich bei uns zu Hause an. Aus Versehen hat der Zusteller sogar geklingelt…lach. Oft bekommen wir nicht einmal eine Benachrichtigung, daß das Paket im unteren Stockwerk im Laden abgegeben wurde. Doch diesmal hatten wir Glück. Also PAKET aufgemacht….schaut was wir fanden….

Hat man da noch Worte??? Soviel zum Thema Umwelt….

Die Herrenmühle

von Schwarzenberg ist eine im 16.Jh erbaute Mühle. Das steinerne Untergeschoss wurde 1549 zu großen Teilen aus Flusssteinen des Schwarzwassers gebaut. Die Fachwerkbauweise wurde für den oberen Teil genutzt. 1866 wurden Backöfen eingebaut um das Mehl gleich zu Brot zu backen. Zweimal erlag die Mühle einem großen Feuer. Da die Mühle alsbald zu klein wurde, kam ein Nordanbau und später der Westanbau dazu. Genutzt wird die Mühle seit einigen Jahren nicht mehr, sie steht jedoch unter Denkmalschutz. Als Schulkinder waren wir öfter in dieser Mühle zu Besuch…einige Erinnerungen sind noch da.
Leider verfiel die Mühle zusehends und wurde zu einer großen Gefahr. Aus diesem Grund beschloss man im Jahre 2019 den Abriss.
Das Foto vor dem Abriss hab ich leider nicht selbst gemacht, sondern auf einer Internetseite gefunden.

Den Verlauf der Abrissarbeiten habe ich etwas verfolgt.

Beim genauen Hinsehen, kann man in den beiden Stockwerken noch die alten Maschinen stehen sehen.

Nun ist die alte Mühle Geschichte und es werden noch Restarbeiten erledigt. Schade eigentlich um dieses alte Gebäude. Da jedoch keiner Interesse und Geld für die Sanierung hatte, war es die letzte Möglichkeit der Stadt.

Nun ist das Jahr

schon über 2 Wochen alt. Es liegt kein Krümel Schnee und unsere Weihnachtssachen sind auch wieder eingepackt.
Aber als ich heute früh zum Bäcker bin, bot sich mir dieser Anblick.

Der Brauch, die Weihnachtssachen bis zum 2. Februar stehen zu lassen, wird hier im Erzgebirge immer beliebter. Mariä Lichtmess ist in traditionsbewussten christlichen Familien der Zeitpunkt, die Krippe abzubauen und den Weihnachtsbaum zu entsorgen. Mit Mariä Lichtmess oder “Mariä Reinigung”, wie das Fest früher auch genannt wurde, endet traditionell die Weihnachtszeit.

Runter vom Sofa…

lautete heute unser Motto. Nach etlichen grauen Tagen, heute endlich blauer Himmel und Sonnenschein. Eigentlich wollten wir dem Fichtelberg, der höchsten Erhebung Sachsens, einen Besuch abstatten, aber tausende Menschen aus ganz Deutschland und Tschechien hatten die gleiche Idee. Deshalb zeigen wir euch den Berg nur aus einigen Kilometern Entfernung.

Wir fuhren weiter Richtung Norden und begegneten unterwegs der Fichtelbergbahn. Eine Fahrt mit dieser Bahn steht 2020 auch endlich auf dem Programm, möglichst durch eine verschneite Landschaft.

Der Bärenstein lag auf unserem weiteren Weg, deshalb ging es hoch auf den Gipfel (898m ü NHN). Die Berggaststätte ist leider geschlossen weil sich kein Pächter findet, die Aussicht vom Berg aber immer wieder schön. Auch ein paar Zentimeter Schnee liegen schon.

Stimmts? Bärbel hat ein Auge für die schönen Details.

Am Fuße des Bärensteins die Talsperre Cranzahl.

Man hat schon sehr viel Wasser abgelassen um auf die Schneeschmelze vorbereitet zu sein.

Am Ende unseres Ausfluges nochmal ein Blick auf den Bärenstein, diesmal vom Damm der Talsperre aus.

Nun ist aber wirklich Schluss für dieses Jahr.
Wir wünschen allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2020 viel Glück und Gesundheit.

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende…

Wir haben einen Umzug bewältigt und eine neue Wohnung bezogen. Bärbel einen neuen Job angetreten und einen runden Geburtstag gefeiert. Thomas die Rente mit 63 festgemacht und einen OP-Termin für sein linkes Knie erhalten. Außerdem haben wir einen schönen Urlaub an der Ostsee verlebt.
Deshalb möchten wir uns bei allen Lesern bedanken, die uns auf diesem Weg begleitet und vielleicht ein wenig mitgefiebert haben.

Die Adventszeit

hat es in sich. Den Weihnachtsmarkt haben wir gut überstanden. Nun kommt auf Arbeit ein Termin nach dem anderen. Unser Chef möchte immer Fotos von unseren Aktivitäten mit unseren Gästen. Er ist ein Facebookfreund… Ich bin zwar nicht dabei, aber unsere Artikel kann ich trotzdem lesen. Die meisten stammen eh von mir. Thomas meinte schon “du schreibst nur noch für den Chef, aber hier muß ich das tun”… er hat ja Recht.
In kurzen Bildern kann ich euch unsere Höhepunkte in der Tagespflege zeigen.
Zum 1. Advent wurde Stollen gebacken, mit den Kindern der Kita Plätzchen ausgestochen und im Ort die große Pyramide feierlich angeschoben.



Vor 2 Wochen haben wir ein großes Aquarium bekommen. Unsere Gäste sind begeistert und sitzen oft davor und beobachten die Fische.

Vergangenen Dienstag folgte die große Weihnachtsfeier. Dazu waren natürlich auch die Angehörigen eingeladen. Ein Programm der Kinder vom Karnevalsverein, ein Streichtrio mit weihnachtlichen Weisen und natürlich der Besuch des Weihnachtsmannes waren Höhepunkte des Tages. So manch ein Gast hatte für den Weihnachtsmann einen flotten Spruch parat und es wurde viel gelacht.






Am letzten Tag haben wir mit unseren Gästen ein weihnachtliches Essen gekocht. Viele können zu Hause nicht mehr backen und kochen und tun dies bei uns deshalb sehr gern. Egal ob Zwiebeln schneiden oder Kartoffeln schälen alles macht in der Gemeinschaft viel Spaß. Also gab es bei uns als Vorspeise eine Maronensuppe danach echte grüne Klöße, Rotkohl und Entenkeule und ein Dessert…. hmmm das war echt lecker.


Nun werden wir den Montag und Dienstag etwas ruhiger angehen und danach habe ich bis ins neue Jahr frei.

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