Unser Urlaub

führte uns in diesem Jahr an den Rand des Spreewaldes nach Peitz. Im Hotel Schillebold, am Ufer der Peitzer Teichlandschaft, waren wir eine Woche zu Gast.

In den Peitzer Teichen, die im 16. Jh künstlich angelegt wurden, werden jedes Jahr weit über 500 Tonnen Spiegelkarpfen aufgezogen und abgefischt.
Gleich am anderen Ufer, vom Hotel aus gesehen, befindet sich das Kraftwerk Jänschwalde. Mit einer Leistung von 3000 MW das drittgrößte Deutschlands.
Obwohl es im Jahr 15 Mio. Tonnen CO2 “produziert”, kann es bei der heutigen Energiesituation noch einmal wichtiger denn je werden. Natürlich nicht für die, die ihren Strom aus der Steckdose beziehen.

Den Karpfen jedenfalls tut das Kraftwerk gut, denn die Abwärme trägt zur besseren Aufzucht bei. Auch unzählige Enten und Schwäne haben kein Problem mit dem Energieriesen.

Der erste Ausflug führte uns am Montag in den Ostdeutschen Rosengarten Forst. Natürlich schon etwas spät (22. August), wurden wir dennoch nicht enttäuscht wie die folgenden Bilder zeigen.

Auch der Schnappschuss eines Taubenschwänzchens ist uns gelungen.

Bereits auf der Hinfahrt nach Forst bemerkten wir einen Aussichtsturm, den wir auf der Rückfahrt genauer unter die Lupe nahmen und auch bestiegen.

Von oben kann man beobachten wie der ehemalige Tagebau Cottbus-Nord geflutet wird. Es soll der größte künstliche See Deutschlands entstehen, die “Cottbuser Ostsee”.
Nach den Dürrejahren seit 2018 geht es allerdings langsamer voran als geplant.

Letzte Ziel für Heute war noch ein Aussichtspunkt, diesmal mit direktem Blick in den Tagebau Jänschwalde. Ca. 25.000 Tonnen Braunkohle werden pro Tag abgebaut, eine schwer vorstellbare Menge. Schön sieht diese “Mondlandschaft” jedenfalls nicht aus.

Soviel für heute, weitere Ausflüge, ohne Kohle, in Kürze.

Altstadt-und Edelweißfest

Nach zwei Jahren Abstinenz war es am Freitag soweit und unser Stadtfest konnte endlich wieder stattfinden. Es sind immer 3 tolle Tage, welche mit vielen Highlights präsentiert werden. Auf 6 verschiedenen Bühnen werden Programme und Kinderaktivitäten dargeboten. Wer wissen möchte was es mit dem Edelweiß auf sich hat, der google einfach mal nach “Schwarzenberger Edelweiß”.
Am Freitagabend haben wir auf dem Weinfest einen sehr netten Abend verlebt- Die Band “Happy Feeling” bot ein sehr schönes Programm und wir hatten viel Spaß.

Am Samstag haben wir die Bühne am Markt besucht. Dort wurde die “Herztour Radio Erzgebirge R.SA” geboten.
Pünktlich 15.00 Uhr zogen der Drache, Ritter Georg und das Burgfräulein Edelweiß in der Stadt ein.

Auf dem unteren Markt fand wie immer der Mittelaltermarkt mit buntem Treiben und altertümlicher Musik statt.

Auf dem Weg zum Schloßbereich war “Stadtgeflüster” mit den Schwarzenberger Stadtführerinnen und im Schloßhof fanden viele Aktivitäten für kleine Ritter und kleine Burgfräulein statt. Natürlich durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen.

Wie immer fand der Drache direkt vor unserer Haustür seinen Platz, sein Fauchen und Brüllen war selbst in der Wohnung zu hören.

Heute war unser Festbesuch etwas weniger ausgedehnt, morgen geht es für 7 Tage an den Rand des Spreewaldes nach Peitz in Brandenburg.
Schön war es wieder und viele Menschen haben das Fest besucht, schließlich gab es einiges aufzuholen.

Einen Tag am Meer

erlebten wir am Samstag vor einer Woche mitten in Thüringen.
In Zella-Mehlis, eher bekannt durch den Wintersport, gibt es seit 1994 den Erlebnispark Meeresaquarium.
Auf der Fahrt dorthin durchquerten wir auch den mit fast 8 km längsten Strassentunnel Deutschlands.

Schon die Aussenanlagen mit den Koi-Becken sind sehr sehenswert. Hier können die Kinder die Fische füttern, sie fressen aus der Hand.

Im Haus sind über 60 Aquarien auf reichlich 7000m² Fläche untergebracht, die größten Becken fassen 100.000, 250.000 und eine Million Liter Wasser. Außerdem gibt es ein separates Krokodilhaus und ein großes Restaurant.
Ich möchte keinen Roman schreiben, schaut euch einfach die Bilder an. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.


Kein Vulkangestein, ein Steinfisch!


Ein Koi-Becken mit Wasserfall…


Bei den Haien…

Mit einem mittlerweile seltenen Vogel möchte ich meinen heutigen Reisebericht beenden.

Eine Woche Urlaub

mit einigen Terminen liegt nun hinter uns.
Es begann mit einem lustigen und sehr schmackhaften Essen mit meinen Mädels von der Betreuung. Seit August hatten wir es uns vorgenommen. Nun endlich haben wir es geschafft. Es gab leckere Sachen, darunter Kängurufleisch. Ich habe probiert, es schmeckt, nur bestellen würde ich es mir selbst nicht.

Am Mühlentag stand ein Besuch der Papiermühle in Niederzwönitz an.

Der Andrang an solchen Tagen ist wie überall sehr groß. So haben wir uns auf das Außengelände beschränkt und werden die Führung zur (Bütten)Papierherstellung, sowie die Sonderaustellung “Wir hatten ja nüscht” ein andermal ins Programm nehmen.





Das große wasserbetriebene Mühlrad wurde, sicher im Rahmen der Führungen, nur hin und wieder in Gang gesetzt.


Nach einem kurzem Blick auf den geschnitzten Papierschöpfer und das Museum ging es Richtung Schwarzenberg.



Auf diesem Weg kann man auch den “Reiter ohne Kopf” besichtigen.

Wen die Geschichte interessiert, der versuche die Tafel zu lesen, oder suche im Internet einfach den “Reiter ohne Kopf von Zwönitz”.

Zum Abschluß des Tages wurden keine Kalorien gezählt… es war sooo lecker. Wir hatten es uns verdient.

Die Woche war noch Frisörtermin und ein Besuch beim Orthopäden wegen meiner rechten Schulter angesagt. Nun sind die Haare sehr kurz und ein Termin zum MRT steht auch. Man wird eben älter.
Zum Abschluß haben wir noch einen Ausflug nach Zella-Mehlis unternommen, aber darüber später mehr.

Nachdem

wir am Himmelfahrtstag das Familienfest des Ratskellers Schwarzenberg besucht haben und “De Erbschleicher” wie immer für gute Stimmung sorgten, ging es am Sonntag zu den Schwarzenberger Eisenbahntagen.

Da das Gelände des Eisenbahnmuseums etwas abseits liegt, brachte uns der Zubringer, eine sogenannte “Ferkeltaxe”, dahin.

Im Museum angekommen, wurde sich erst einmal gestärkt. Nein, nichts Besonderes, Bockwurst mit Kartoffelsalat, bzw. Brot gab es.
Danach wurden die Schätze der Hobbyeisenbahner in Augenschein genommen. Lokomotiven waren viele zu sehen, aber keine Dampflok in Aktion. Dazu weiter unten mehr.


Wer kennt sie noch, diese Handwagen auf den Bahnsteigen?


Otto Grotewohl, der erste und einzige Ministerpräsident der DDR, schaut den Eisenbahnern immer noch bei der Arbeit zu…


Ob an dieser Lok der Regierungszug gehangen hat?

Pünktlich um 13 Uhr wie immer die große Lokparade, festgehalten von vielen Handys, Fotoapparaten und Videokameras.


Welche Prinzessin oder Königin hier dem Volk gewunken hat kann ich leider nicht sagen.

Das keine Dampflok bei der Parade zu sehen war liegt daran, daß sich der Stolz der Schwarzenberger leit längerer Zeit zur Hauptuntersuchung im Dampflokwerk Meiningen befindet. Im Gegensatz zum TÜV beim Auto wird eine Dampflok vollständig zerlegt und jedes Bauteil geprüft und falls notwendig ersetzt. Die Kosten belaufen sich auf weit über 100.000 Euro, und das ist nur mit vielen Spenden zu stemmen.
Ein Foto ihres Schätzchens bei einer früheren Lokparade habe ich aber gefunden.

Mit einem Blick aus dem Wartehäuschen möchten wir uns für heute verabschieden.

Übrigens wurden wir auf der Fahrt zum Eisenbahnmuseum von einer jungen Frau “erkannt”. Wie es sich herausstellt war es eine ehemalige Arbeitskollegin von Blechi. Sie meinte, das sie bei uns auch hin und wieder liest und hofft auf einen Beitrag von dieser Veranstaltung.
Und… es gibt diesen Beitrag dank Thomas.

Vor 2 Wochen

besuchten wir den kleinen Tierpark Klingenthal. Dort entdeckten wir auch einen Flyer des Vogtländischen Freilichtmuseums Landwüst und Eubabrunn.
Also machten wir uns an diesem Wochenende auf den Weg, um ganz tief in die Geschichte des ländlichen Lebens einzudringen.


Vom Kassenhäuschen, der alten Schmiede, aus betraten wir das 19. und frühe 20. Jahrhundert.


Die meisten Gebäude und Scheunen wurden aus anderen Teilen des Vogtlandes hierher gebracht!


Eine muntere Bande…


Eine Streicheleinheit für die Ziege.


Auf so einer Schulbank habe ich 1963 noch gesessen. Schiefertafeln gab es aber schon nicht mehr.


Wirklich sehenswert die verschiedenen Wohnungseinrichtungen. Meist hinter Glas, damit sie nicht weniger werden…


Das ist eine sogenannte Rußküche, die Erklärung ist auf dem nächsten Bild.


Mit dieser Kutsche ging es Sonntags sicher zur Kirche.


Ob Traktorfahren damit Spaß gemacht hat?

Und zum Abschluß noch 2 Bilder vom Anfang und dem Ende.

Es war ein sehr gelungener Ausflug und man weiß nun wieder einmal, wie gut es uns doch in der jetzigen Zeit geht. Auch wenn es hin und wieder kleine Engpässe gibt. Man sollte doch viel zufriedener sein und nicht nur nörgeln.

Ostermarkt

Nach 2019 fand in diesem Jahr endlich wieder ein Ostermarkt in unserem Städtchen statt.
Es kamen jede Menge Besucher, welche sich bei Sonnenschein das Kulturprogramm für Groß und Klein anschauen wollten.

Sonntagnachmittag sind wir eine große Runde gelaufen, um alle Aktivitäten und Verkaufsstände zu besichtigen. Wie zu jedem Ostermarkt befindet sich am Springbrunnen ein riesiges Osterei, welches von den Kindern bemalt und beschriftet wird.



Am Montag blieb die Küche kalt und wir gönnten uns jeder einen Lángos sowie ein Radler (und ich noch ein Steak… Anm. Thomas).
Die Preise haben sich zwar etwas erhöht (war zu befürchten), aber wir konnten ja 3 Jahre sparen…. ;)


Vor dem Ratskeller war die Bühne aufgebaut. Hier wurde Kinderbespaßung, Livemusik und Zauberei dargeboten.


“De Erbschleicher”, sie singen wunderbar erzgebirgisch, sorgen immer für gute Stimmung.

Richtung “Künstlergässchen” konnte man eine wilde Kirsche in wunderschöner Blüte bestaunen. Wir waren nicht die einzigen die sie fotografiert haben.

Nun ist der erste Höhepunkt des Jahres Geschichte und wir hoffen auf ein schönes Stadtfest im August und einen noch schöneren Weihnachtsmarkt!

Der erste größere Ausflug

in diesem Jahr führte uns wieder in die Dresdener Gegend. Diesmal ins Landschloß Pirna-Zuschendorf.

Hier kann man jedes Jahr im März und April die Blüte der Kamelien in den Gewächshäusern bewundern. Zudem findet im Schloß die deutsche und sächsische Kamelienblütenschau statt, mittlerweile bereits zum 18. Mal. Ohne viele Worte, man muss es einfach gesehen haben…

Von den Gewächshäusern ging es jetzt durch den Park, vorbei an vielen Rhododentronsträuchern und diesem kleinen Teich, ins Schloß.

Die diesjährige Ausstellung steht unter dem Motto “Das härteste Holz, das beste Öl, die schönsten Kamelien.


eine Wurzelkugel…

Zum Abschluß die Sieger des Wettbewerbes “schönste Kamelienblüte Deutschlands”, beide aus einer Gätnerei in Coswig/Sachsen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Ausstellung unbedingt besuchen, zu sehen ist sie noch bis 18. April.
Ab 15. April bis zum 1. Mai schließt sich die 15. Azaleenschau an, die Sammlung der ehemaligen “Königlichen Hofgärtnerei zu Pillnitz”.

Tschüß bis zum nächsten Mal sagen Bärbel und Thomas

Verrücktes Hobby

Seit fast 2 Jahren bin ich nun schon Rentner, während Bärbel noch fleißig arbeiten geht. Und was mache ich den ganzen Tag? Seit meinem 10. Lebensjahr beschäftige ich mich mit Elektronik und bekam Weihnachten 1966 einen Elektronik-Baukasten geschenkt. Eine halbe Stunde später spielte mein erstes Radio. Nach der Wende 1989 trat erstmal eine Bastelflaute ein, es gab ja plötzlich alles. Also beschränkte ich mich auf Technik für mein damaliges großes Aquarium. Es sollten nochmal fast 20 Jahre vergehen, als ein Freund aus der Jugendzeit (Musiker) mir empfahl doch mal was mit Röhren zu machen, weil das in Musikerkreisen immer noch Stand der Technik sei. Und so entstand mein verrücktes Hobby, das später noch durch den Bau von Uhren mit Ziffernanzeigeröhren erweitert wurde. Eine Auswahl der Geräte seht ihr hier:


2008 mein allererstes Projekt, ein Verstärker.


Die erste Uhr. Jetzt im neuen flacheren Gehäuse.


Davon habe ich 3 Stück gebaut. Eine “tickt” sogar in der Schweiz.


Das Modell im Edelholzkästchen, viel Arbeit…


Es gibt Unterbauradios, ich habe eine Unterbauuhr.


Als diese Röhren produziert wurden, war Truman noch Präsident der USA. Daneben etwas ganz Neues, eine Uhr mit Kathodenstrahlröhre.


Mein letzter Verstärker, ausreichend für einen mittelgroßen Saal.


Eine Analoguhr mit 300 Leuchtdioden – unsere Hochzeitsuhr.

Aber nicht nur Uhren und Verstärker interessieren mich, auch alte Radios haben es mir angetan. Vom Freund meiner Nichte bekam ich dieses Radio von 1960 geschenkt, welches damals 660 Mark der DDR kostete, das war sehr viel Geld. Ich habe es restauriert und nun spielt es fast täglich im Arbeitszimmer.

Den Vogel abgeschossen habe ich aber vor wenigen Wochen. Es sollte etwas ganz Altes sein, also musste ein Volksempfänger her. Bei eBay gekauft, mit Hilfe meines Lieblingselektronikhändlers aus Lehe in Schleswig Holstein restauriert, spielt es jetzt wieder wie neu.


Gruppenbild mit Radio (1935), Aschenbecher (1936) und Bierkrug (1938).

Dank eines hohen “Ehefrauenakzeptanzfaktors” hat es jetzt einen Ehrenplatz bekommen.

Hörprobe gefällig: VE301. Mit einem Video hatte ich kein Glück.

So, nun habe ich euch genug gelangweilt.
Es grüßt euch Thomas.

Krimizeit im Erzgebirge

In den letzten Wochen war bei uns nicht viel los. Zwar hatten wir keinen Winter, aber Ausflugswetter auch nur selten. Im Februar gab es aber einen Höhepunkt in unserer Stadt, den Weihnachtsmarkt.
Ja, richtig gelesen. Zwar ist unser richtiger Weihnachtsmarkt das zweite Mal in Folge ins Wasser gefallen, aber wenn das Fernsehen kommt ist alles möglich. Es standen nämlich die Dreharbeiten zum 7. Erzgebirgskrimi an. Die Einwohner wurden gebeten die Schwibbögen wieder in die Fenster zu stellen, der Weihnachtsbaum auf dem Markt blieb so lange angeputzt und in der Vorstadt wurde ein kleiner Markt aufgebaut. Hier findet sonst traditionell der sogenannte “Weihnachtsdrahsch” statt (drahsch = Vorfreude, aufgeregt sein).


Blick zum Markt.


Auf dem Weg in die Vorstadt.


Hier haben wir wir vor reichlich 3 Jahren unsere Wohnung angeboten bekommen.


Hoffentlich haben sie die über Nacht eingeschlossen…

Als Komparse habe ich mich nicht beworben, das wäre mir mit zwei Knieprothesen zu anstrengend gewesen.
Wer den Erzgebirgskrimi nicht kennt, hier die Hauptdarsteller:
Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach), Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki) und Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve)

Und hier noch ein Bild vom Set

Schnee gab’s aber leider nicht, man soll sich aber in einigen Einstellungen mit weißen Stoffbahnen beholfen haben. Ich bin gespannt wie das aussieht. Sendetermin im ZDF ist voraussichtlich am Jahresende.
Noch ein Wort zum Schluß. Unser richtiger Weihnachtsmarkt ist natürlich viel größer und schöner als das, was warscheinlich im Film zu sehen sein wird. Und ich glaube, in diesem Jahr findet er auch wieder statt.

Seid herzlich gegrüßt von Barbara und Thomas

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