Der “richtige” Spreewald

stand am heutigen Donnerstag auf dem Programm. Was wäre ein Urlaub im Spreewald ohne Kahnfahrt. Also ging es nach Burg, eine der Hochburgen des Gebietes. Der Andrang war überschaubar und so saßen wir 20 Minuten später im Kahn und ließen uns vom Fährmann eine Stunde lang durch die Natur staken.


Souvenirstand im Spreehafen Burg.


Natur pur.


Ein Paradies für Wassersportler.


Jede Menge Fische…


…und Libellen.


Eine kleine Stärkung gabs auch.

Weiter ging unser heutiger Ausflug nach Lübbenau-Lehde ins dortige Freilandmuseum. Das Dorf Lehde steht komplett unter Denkmalschutz und Theodor Fontane beschrieb es im 19. Jh. so:
“Man kann nichts Lieblicheres sehen als dieses Lehde, das aus so vielen Inseln besteht, wie es Häuser hat.”
Und noch etwas ganz Besonders gibt es, die einzige Postbotin die von Frühjahr bis Herbst und bei jedem Wetter die Post mit dem Kahn zustellt. Leider haben wir sie nicht getroffen, deshalb ein Bild aus dem Netz.


Andrea Bunar, die einzige Postkahnfrau Deutschlands.


Und natürlich kann man auch hier Kahnfahrten unternehmen.

Jetzt ging es aber ins Freilandmuseum und es wurde ins 19. Jahrhundert abgetaucht.


Ein ganzes Dorf im Dorf.


Hier spielte sich alles ab: arbeiten, essen, schlafen.


Die gute Stube der “besseren” Leute.


Kunstvoll verzierte Eier durften natürlich nicht fehlen.

Zum Schluß unseres heutigen Beitrages noch zwei typische sorbische Trachten.
Links eine (verheiratete) Taufpatin, rechts ein Hochzeitsbitter.

Im letzten Beitrag geht es dann noch einmal nach Cottbus, diesmal in den Fürst-Pückler-Park Branitz.

Eine Reaktion zu “Der “richtige” Spreewald”

  1. Träumerle Kerstin

    Ja, dieses Museum liebe ich und wir waren in den letzten Jahren mehrfach dort. Abtauchen in eine andere Welt, eine arme Welt.
    Die Postbotin haben wir vor vielen Jahren mal fotografiert. Aber ob es die gleiche war, das kann ich nicht sagen. Ist schon so lange her.
    Liebe Grüße zu euch beiden.

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