Krimizeit im Erzgebirge

In den letzten Wochen war bei uns nicht viel los. Zwar hatten wir keinen Winter, aber Ausflugswetter auch nur selten. Im Februar gab es aber einen Höhepunkt in unserer Stadt, den Weihnachtsmarkt.
Ja, richtig gelesen. Zwar ist unser richtiger Weihnachtsmarkt das zweite Mal in Folge ins Wasser gefallen, aber wenn das Fernsehen kommt ist alles möglich. Es standen nämlich die Dreharbeiten zum 7. Erzgebirgskrimi an. Die Einwohner wurden gebeten die Schwibbögen wieder in die Fenster zu stellen, der Weihnachtsbaum auf dem Markt blieb so lange angeputzt und in der Vorstadt wurde ein kleiner Markt aufgebaut. Hier findet sonst traditionell der sogenannte “Weihnachtsdrahsch” statt (drahsch = Vorfreude, aufgeregt sein).


Blick zum Markt.


Auf dem Weg in die Vorstadt.


Hier haben wir wir vor reichlich 3 Jahren unsere Wohnung angeboten bekommen.


Hoffentlich haben sie die über Nacht eingeschlossen…

Als Komparse habe ich mich nicht beworben, das wäre mir mit zwei Knieprothesen zu anstrengend gewesen.
Wer den Erzgebirgskrimi nicht kennt, hier die Hauptdarsteller:
Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach), Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki) und Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve)

Und hier noch ein Bild vom Set

Schnee gab’s aber leider nicht, man soll sich aber in einigen Einstellungen mit weißen Stoffbahnen beholfen haben. Ich bin gespannt wie das aussieht. Sendetermin im ZDF ist voraussichtlich am Jahresende.
Noch ein Wort zum Schluß. Unser richtiger Weihnachtsmarkt ist natürlich viel größer und schöner als das, was warscheinlich im Film zu sehen sein wird. Und ich glaube, in diesem Jahr findet er auch wieder statt.

Seid herzlich gegrüßt von Barbara und Thomas

2 Reaktionen zu “Krimizeit im Erzgebirge”

  1. Träumerle Kerstin

    Da war ja richtig was los bei euch. Ich habe diese Filme allerdings noch nie gesehen. Auch Tatort schaue ich nicht. Aber das alles mal zu beobachten war ganz sicher interessant.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. baerbeli

    Hallo Kerstin,
    eigentlich bin ich auch kein Krimifan und für den Tatort nur schwer zu begeistern. Aber den Erzgebirgskrimi schauen wir beide gern, da geht es nicht so brutal zu.
    Und wenn die Försterin erzgebirgisch spricht, es aber nicht kann, gibt es auch mal was zu lachen. Interessant sind auch die räumlichen Dimensionen der Drehorte.
    Da verlassen die Ermittler ihr Hotel “Forelle” in Blauenthal und stehen im nächsten Moment auf dem schwarzenberger Markt. Es sind Luftlinie nur knapp 12 km…
    Also sind wir gespannt auf den 7. Krimi, der ja hauptsächlich in Schwarzenberg spielt. Mal sehen wie man unsere Heimat “verunstaltet”. Übrigens haben wir die
    Dreharbeiten nicht beobachtet, nur am Vortag mal den Drehort besichtigt.
    Liebe Grüße von Thomas

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