Hurra, wir sind Welterbe…

Dieser Slogan ist seit einer Woche bei uns allgegenwärtig. Deshalb haben wir uns vorgenommen einige der insgesamt 22 Welterbe-Bestandteile, Montanregion Erzgebirge, zu besuchen und euch in loser Folge vorzustellen.

Obwohl am Sonntag kein Ausflugswetter war, haben wir uns auf den Weg gemacht und die historische Altstadt Marienbergs besucht. Marienberg wurde vor fast 500 Jahren, im Gegensatz zu vielen mittelalterlichen Städten, richtig am “Reißbrett” entworfen.

Imposant ist der Marktplatz mit einer Größe von ca. 1,8 ha und seinem schönen Rathaus. Auf ihm findet z.B. jährlich der Weihnachtsmarkt statt, aber für Autos ist er komplett gesperrt!

Der Stadtgründer Marienbergs, Herzog Heinrich “der Fromme” hat auf dem Markt einen würdigen Platz.

Ebenso ist die Kirche St. Marien nicht zu übersehen.

Ein paar hundert Meter weiter steht ein im Erzgebirge einmaliges Gebäude, das Bergmagazin. Dieses Gebäude, eigentlich als Getreidespeicher gedacht und anfangs auch genutzt, hat eine wechselvolle Geschichte. Es diente unter anderem als Lazarett zu Napoleons Zeiten, Schokoladenfabrik, Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge, Obstlager und Bananenreife. Außerdem tummelten sich Militärs aller Diktaturen des 20. Jahrhunderts in seinen Mauern.

Und seit 2006 beherbergt es das Museum “sächsisch-böhmisches Erzgebirge” und die Stadtbibliothek. Am Klöppelsack wollte Bärbel allerdings nicht Platz nehmen und ich sie nicht in der Sänfte durch Marienberg tragen… :-)

Na dann Tschüß bis zum nächsten Treff in der
Montanregion Erzgebirge.

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